Dienstag, 9. August 2011

Die Mondpyramiden sind lieferbar


Nun sind sie da, die neuen Mondpyramiden. In zwei Varianten, in zwei Farben und auch als Bastelsatz. Da ist für jeden was dabei.

Und so sehen sie aus:

Mondpyramide "Classic" in schwarz/gold




Mondpyramide "Wolke" in schwarz/gold




Mondpyramide "Classic" in Naturholz




Mondpyramide "Wolke" in Naturholz



Montag, 8. August 2011

Bastelanleitung Mondpyramide

Mondpyramide mit Häwelmann - Sortimentsübersicht

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Bastelanleitung Mondpyramide

Die Geschichte vom kleinen Häwelmann neu erzählt.



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.damasu.de


Allgemeine Hinweise

Die Mondpyramide

Die Geschichte vom kleinen Häwelmann. Wie lange ist das her? Erzählt man solche Geschichten überhaupt noch?
Und ob!
Irgendwann kam uns die Geschichte wieder in den Sinn. Und wie könnte es anders sein - man macht etwas daraus. Nur so, weil gerade etwas Zeit war. Kein perfektes Produkt, nur mal eben schnell eine Idee umgesetzt. Hübsch, aber zum Verkaufen? Egal, das Teil blieb einfach in der Werkstatt stehen.
Das Frühjahr kam und ging, der Sommer auch und irgendwann fiel es auf, dass jeder der wenigen Werkstattbesucher in dieser Jahreszeit bei eben dieser Pyramide stehen blieb.
Fragen kamen und die Antwort war immer: „Ist doch nur so eine Idee, funktioniert auch noch nicht richtig, irgendwann, vielleicht.“
Aus „vielleicht“ ist ein Ja geworden und aus „irgendwann“ ein Jetzt.
Nun funktioniert die Pyramide und kann von jedem ohne Schwierigkeiten zusammengebaut werden.
Bei der Gelegenheit ist auch gleich eine zweite Formenvariante entstanden. Sie können wählen zwischen „dem Mond in den Wolken“ und einer modernen Gestaltung, die wir „Classic“ genannt haben.
Die Farbgebung beider Pyramiden ist Schwarz mit goldenen Verzierungen. Daneben bieten wir Ihnen selbstverständlich auch beide Pyramiden in Natur an. Diese können Sie nach eigenen Wünschen und Vorstellungen farbig gestalten.
Nun noch einige technische Hinweise:
Damit eine Pyramide zuverlässig läuft, muss der obere Haltepunkt senkrecht über dem Glaslager und die rotierende Achse in ihrem Gewicht möglichst ausgewogen sein. Bei der Mondpyramide gibt es da einige Schwierigkeiten. Die Achse ist mit nur einer Figur bestückt. Eine ausgewogene Gewichtsverteilung somit nicht möglich. Der Forderung nach der Senkrechten kommt daher noch mehr Bedeutung zu. Aber auch das ist bei der Mondpyramide nicht so einfach. Warum? Zum Ersten hat diese Pyramide mit der Mondsichel nur einen Arm, der nach oben führt. Bei anderen Pyramiden hat man 2 oder mehrere Arme nach oben und kann somit stabile Dreiecke aufbauen. Das zweite Problem ist das Sperrholz selbst. Holz ist nie absolut gerade. Aber keine Angst es funktioniert trotzdem. Mit einigen konstruktiven Raffinessen bekommen wir auch diese Pyramide zu einem einwandfreien Lauf.

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Das Flügelrad

Das Flügelrad besteht aus der Nabe und den acht Flügeln. Beginnen Sie mit dem Aufbau der Nabe. Dazu lösen Sie die fünf Verbindungsteile und die acht Seitenstege aus. Die Verbindungsteile sind von oben nach unten durchnummeriert. Durch die Teile 4 und 5 wird später die Pyramidenachse geführt. Prüfen Sie vor dem Zusammenbau, dass die Metallachse durch die mittleren Löcher passt. Wenn nicht, dann weiten Sie diese etwas auf.


Beginnen Sie die Montage der Nabe mit den Verbindungsteilen 2, 3 und 4. Leimen Sie die Teile in einen Seitensteg ein. Danach leimen Sie den gegenüberliegenden Steg ein. Im Folgenden auch die restlichen 6 Seitenstege.






Abschließend setzen Sie den oberen und unteren Abschlussring ein. Bei dem unteren Abschlussring beachten Sie bitte, dass die mittlere Bohrung nicht mit Leim verschmutzt wird. Lassen Sie die Nabe gut trocknen.




Nun lösen Sie die Flügel und acht entsprechende Sterne aus. Leimen Sie die Sterne auf die Markierungen der Flügel.




Die Flügel werden in die obere Kugel der Nabe eingesetzt. Die Konstruktion der Nabe bewirkt, dass die Flügel immer im 45°-Winkel ausgerichtet sind. Bei der Mondpyramide "Wolke" gibt es zwei unterschiedliche Flügelformen. Setzen Sie diese immer im Wechsel ein.


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Die Mondsichel

Die Mondsichel muss besonders stabil sein. Deshalb wird sie aus fünf Lagen Holz hergestellt. Lösen Sie alle Teile der Sichel aus. Zusätzlich benötigen Sie die kleinen Vierecke und metallische obere Führungsöse.


Die Mondsichel besteht aus den beiden äußeren und drei inneren Platten. Die inneren Platten sind als Puzzle-Teile gestaltet. Legen Sie diese zusammen. Die inneren Platten sind jeweils um 2 mm kleiner als die äußeren. Die Platten müssen möglichst exakt übereinander geleimt werden. Als Führung dienen die Vierecke und die obere Führungsöse. Legen Sie die Mondsichel vorher ohne Leim zusammen, damit Sie sich über den Aufbau Klarheit verschaffen. Wenn Sie sicher sind, wie alles zusammengehört, verleimen Sie die Mondsichel Schicht für Schicht. Stabilisieren Sie alles mit Gummibändern oder Gewichten.




Während des Zusammenleimens der einzelnen Schichten setzen Sie die obere Führungsöse mit ein. Diese darf nicht mit Leim verschmutzt werden.




Zum Abschluss leimen Sie Augen und Augenbrauen auf die Mondsichel und setzen mit einem Tropfen Leim das Glaslager in das untere Fach.


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Der Unterbau

Der Unterbau besteht aus sechs Holzstreifen und sechs Wolkenteilen bzw. vier Kreisteilen. Beginnen Sie damit, die vier Holzstreifen mit den Zapfen zu einem Quadrat zusammenzustecken und zu verleimen. Danach kommen die anderen beiden Streifen in die dafür vorgesehenen Nuten. An diesen Querstreifen wird später die Mondsichel befestigt. Bei der Ausführung mit Kreis kommen noch vier Querstreben an die Seiten des quadratischen Unterbaus. Zum Schluss legen Sie die vier gleichen Wolkenteile bzw. Kreisteile wie auf den Bildern ersichtlich auf das quadratische Gestell und leimen diese dort fest. Das Teil mit der zusätzlichen Aussparung kommt neben die Querstreifen.












Die übrigen zwei Wolkenteile werden später benötigt.
Das folgende Bild zeigt den Unterbau in der Ausführung „Classic“.

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Der Pyramidenteller

Zunächst setzen Sie die drei Teile des Bettes mit etwas Leim zusammen und befestigen darauf die Figur des Häwelmannes.
Dann lösen Sie die Sternschnuppe und einen der kleinen Streifen daneben aus. Biegen Sie die Sternenschnuppe etwas auseinander und setzen Sie den kleinen Streifen in die Schlitze neben den Löchern ein. Die kleinen Streifen sind etwas angespitzt und halten von allein in der Sternschnuppe. Nun führen sie vorsichtig die Pyramidennadel durch die zwei Löcher. Die Spitze der Pyramidennadel zeigt dabei nach unten in Richtung Sternenschweif. Der Abstand zwischen Nadelspitze und Schweif beträgt vierzig Millimeter. Sitzt alles korrekt, dann können Sie Sternschnuppe, Holzstreifen und Nadel mit etwas Leim verbinden. Zuletzt leimen Sie das Bett auf den Stern. Dafür sind vier Löcher vorgesehen.






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Endmontage

Nun wird die Mondsichel mit dem Unterbau verbunden. Wichtig hierbei ist die exakte senkrechte Ausrichtung der Mondsichel. Der Fuß der Mondsichel wird zwischen die beiden Querstreifen des Unterbaues geklemmt. Dazu drücken Sie die Streifen etwas auseinander und klemmen den Fuß der Mondsichel dazwischen. Er hält schon ohne einen Tropfen Leim, aber man kann ihn noch ausrichten. Zum Ausrichten schaffen wir uns ein kleines Hilfsmittel, ein Lot. Unser Lot besteht aus dem tropfenförmigen Holzteil, einem Stück Zwirnsfaden und einer Stecknadel. Knoten Sie den Zwirnsfaden zu einer Schlaufe ca. fünfzehn Zentimeter lang.






Stecken Sie den Faden durch die obere Nadelführung und hängen Sie das tropfenförmige Teil ein. Ziehen Sie den Zwirnsfaden zurück, bis das Pendel knapp über dem Glaslager hängt, und befestigen Sie das andere Ende des Fadens mit der Stecknadel an der Rückseite der Mondsichel.






Vorsichtig können Sie nun die Mondsichel so ausrichten, dass die obere Nadelführung exakt senkrecht über dem Glaslager steht. Ob auch ihr Tisch gerade ist, stellen sie fest, indem sie die ausgerichtete Pyramide jeweils um neunzig Grad vorsichtig drehen. Stimmt das Pendel dann immer noch, ist ihre Arbeitsfläche auch gerade gewesen. Wenn nicht, dann sollten Sie diese erst einmal ausrichten oder einen anderen Tisch nutzen. Lassen Sie sich für diesen Arbeitsschritt die nötige Zeit. Es lohnt sich.
Sind Sie mit der Ausrichtung zufrieden, dann verleimen Sie Mondsichel mit dem Unterbau. Seien Sie vorsichtig beim Verleimen aber nicht zu sparsam mit dem Leim. Beginnen Sie mit dem vorderen Loch in dem Querstreifen. Ein Tropfen Leim dort hinein und trocknen lassen. Nun können Sie die vier 12x12mm Holzteile vorsichtig in die Ecken zwischen Querstreifen und Mondfuß leimen. Dazu müssen Sie den Unterbau etwas ankippen und die Teile von unten einsetzen. Kontrollieren Sie danach noch einmal mit dem Pendel. Lassen sie alles gründlich trocknen. Die Leimstelle darf nicht mehr verschiebbar sein, wenn Sie die letzten Arbeitsschritte angehen.

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die letzen Handgriffe

Vier letzte Arbeitsschritte trennen Sie noch von Ihrer neuen Pyramide. (Die Abbildungen zeigen die Pyramiden mit einem veralteten Flügelrad)


Beginnen Sie mit den zwei übrigen Wolkenteilen. Diese dienen zur Abdeckung der Querstreifen. Schauen Sie, wie die Wolkenteile auf die Streifen gehören und leimen Sie sie auf (nur bei der Ausführung mit Wolken).


Als Nächstes setzen Sie die Blechtüllen mit etwas Leim in die Holztüllen und leimen dann die Holztüllen auf die vier Ecken des Unterbaues.
Jetzt dürfen Sie künstlerisch tätig werden. Verteilen Sie die Sterne auf dem Unterbau und der Mondsichel, wie es Ihnen gefällt.
Zuletzt fädeln Sie den Pyramidenteller in die obere Nadelführung, setzen die Nadelspitze in das Glaslager und das Flügelrad auf die Nadel.
Fertig, Teelichtkerzen rein und ausprobieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln und viel Freude mit Ihrer neuen Pyramide.
Daniela und Matthias Suchfort, DAMASU - Holzkunst aus dem Erzgebirge, www.damasu.de



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