Donnerstag, 11. April 2013

Hexenhaus ganz individuell



Hallo Fam. Suchfort,

es war ein Urlaub im Erzgebirge im sehr kalten und verschneiten März 2013 - ein Besuch im Nußknackermuseum - und da sah ich sie - die Gotische Pyramide. Es war "Liebe auf den ersten Blick". (Als Fan´s der Gothic - Szene ist die "Gruftipyramide" genau das Richtige.) Der nette Herr erzählte uns, daß sich die Werkstatt gleich in der Nähe befindet und drückte uns einen Flyer von Ihnen in die Hand. Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg und wurden von Frau Daniela Suchfort sehr herzlich empfangen. Alles wurde uns erklärt und gezeigt. Gerne wären wir noch viel länger bei Ihnen geblieben. Da ich aber Bedenken hatte, ob ich denn als absoluter Laie mich gleich an so ein großes Werk herantrauen sollte, kaufte ich erstmal das Hexenhaus auf Hühnerbeinen.

Zum Hexenhaus:

Es macht Spaß die Bedienungsanleitung zu lesen. Alles ist sehr gut erklärt. Das herauslösen der Teile aus der Trägerplatte war auch sehr einfach. Ersteinmal habe ich die Hauptteile ohne Leim zusammen gebaut um hinter das System zu steigen. Aber wenn man etwas Logik besitzt kommt man schnell dahinter. Der Bau des Hexenhauses hat 2 entspannende Bastelnachmittage gedauert. Alles ging sehr einfach. Der Kreativität kann man dabei freien Lauf lassen. Tolle Idee ist der süße kleine Hexenbesen. Überschüssigen Leim habe ich mit einem Wattestäbchen entfernt. Für die Räucherkerzen benutze ich die Kronkorken von Bierflaschen ohne Gummierung (bei Freunden, Familie oder Nachbarn fragen). Damit krümelt nichts daneben und man kann die Asche komplett in den Abfall werfen - ohne das gesamte Hexenhausunterteil über dem Mülleimer auszuschütteln und dabei noch was zu beschädigen. Wunderschön im Hexenhaus sieht auch ein batteriebetriebenes Teelicht aus, wie wir es mit Frau Daniela schon in Ihrer Werkstatt ausprobiert haben.

Details:

Anbei die Foto´s (versch. Blitzeinstellungen).

Vielen Dank auch nochmal für die Laterne. Dies "Geschenk" haben wir erst zu Hause bemerkt. Diese hängt nun am Geländer. Unser Eisenbahnerfreund hatte leider keinen passenden Mast. Leider kam auch die Idee zu spät, den Faden in das Loch des Geländers der Hausplatte und der Nase vom Geländer zu verleimen, denn es war schon befestigt. In einem Laden fand ich noch kleine Teile dazu für ein klein wenig mehr Leben am Haus. (das Eichhörnchen maust kleine Lebkuchen - die Katze schaut sie an und macht einen Buckel - die heruntergefallenen Lebkuchen muß die Hexe immer aufkehren, hatte aber keine Lust mehr, sie ist erstmal einkaufen gegangen).  Der Baum im hinteren Teil ist ein "Unfall". Er war mir zu hell. So wollte ich mit Wasserfarbe Akzente verlaufen lassen, aber dabei sind die "Locken" aufgesprungen. So gefällt er mir aber besser. Das Haus möchte ich in seiner Natürlichkeit so belassen. Allerdings ganz fertig ist es noch nicht: ein kleiner Vorhang für den Eingang aus Faden und Miniholzperlen fehlt noch, damit man die Innenkonstrucktion nicht so sieht und weiterhin noch minikleine Sägespäne verschiedener Größen für die Bodenplatte um z.B. Gras herzustellen und Akzente zu setzen.

Anregung:

Dieses Hexenhäuschen braucht eine Bewohnerin. Vielleicht gelingt es Ihnen noch eine passende Hexe dafür zu entwerfen.
Liebe Familie Suchfort, machen Sie bitte weiter so mit Ihren tollen Ideen. Nun traue ich mich auch an die große Pyramide heran. Diese kommen wir aber persönlich bei Ihnen abholen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Familie Wolf