Sonntag, 2. Juni 2013

Bastelanleitung Saxonia

Die Räucherlok SAXONIA im Shop
Der kleine Dampfzug SAXONIA im Shop

Bastelanleitung Dampfzug Saxonia

Deutschlands erste funktionstüchtige Dampflokomotive





DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.damasu.de

Inhaltsverzeichnis

1. Die Saxonia
1.1. Die erste deutsche Dampflok
1.2. Technische Daten
2. Bauanleitung
3. Allgemeine Hinweise
3.1. Benötigte Werkzeuge und Arbeitsmittel
3.2. Der Bastelsatz enthält
3.3. Alle Teile vorsichtig auslösen
3.4. Verbogene Teile
3.5. Farbige Gestaltung
4. Fahrgestell
5. Dampflok Aufbauten
6. Kohlentender Aufbauten
7. Personenwagen Aufbauten
8. Schienen
9. Figurengruppen
9.1. Zugführer
9.2. Heizer
9.3. feine Leute
9.4. Familie
9.5. Skatspieler

1. Die Saxonia

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1.1. Die erste deutsche Dampflok

Die erste deutsche Dampflokomotive? Nun, das war sie wohl nicht ganz und trotzdem gebührt ihr der Titel. Um genau zu sein müßte man sagen, die Saxonia war die erste brauchbare deutsche Dampflok. Es gab schon ein paar Jahre vorher Versuche, eine Dampflok zu bauen. Die Ergebnisse waren aber ernüchternd.
Um 1838 waren die englischen Maschinenbauer dem Rest Europas und der Welt eine Nasenlänge voraus. In den 10 Jahren vor dem Bau der Saxonia haben sie schon über 100 Lokomotiven gebaut und erfolgreich zum Einsatz gebracht.
Da wundert es natürlich nicht, dass all diejenigen, die eine eigene Lokomotivebauen wollten, neugierig über den Kanal schauten. Auch Professor Schubert aus Dresden, der Konstrukteur der Saxonia, und seine Mitarbeiter nahmen sich eine englische Lok zum Vorbild. Sie hatten die Gelegenheit, eine englische Dampflok, die zum Bau der Strecke Dresden-Leipzig eingesetzt wurde, zu besichtigen und zu vermessen.
In der neu gegründeten Maschinenbauanstalt Uebigau machte sich das Team ans Werk. Sie bauten die englische Comet aber nicht einfach nach, sondern sie entwickelten aus den gewonnenen Erkenntnissen eine eigene Dampflok, die einige wesentliche Verbesserungen aufwies.
Ziel der Anstrengung war es, mit der neuen deutschen Lok den Eröffnungszug der Dresden-Leipziger Fernstrecke zu ziehen. Die Strecke war zu dieser Zeit schon im Bau und die Uebigauer mussten sich mächtig ins Zeug legen. In nur einem Jahr stellten sie ihre Dampflok auf die Räder. Auch Probefahrten mit und ohne Anhänger, Verbesserungsarbeiten und Antragstellung bei der Eisenbahngesellschaft schafften sie bis zur Eröffnung der Strecke und doch, den Eröffnungszug durften sie nicht ziehen. Prof. Schubert wurde lediglich gestattet, den Festzügen ohne Wagenzug hinterher zufahren. Schlimmer noch, diese Fahrt wurde auch noch handfest sabotiert.
Was war geschehen?
Die Lobby der englischen Lokomotivbauer hatte die entstehende Konkurrenz erkannt und mit Macht und Einfluß wurde diese prestigeträchtige Fahrt der Saxonia verhindert.
Und doch wurde die Fahrt für die Saxonia zum Triumph. Auf der Hinfahrt nach Leipzig sprach sich der Erfolg der deutschen Maschinenbauer herum und die heraneilende Saxonia wurde überall mit Begeisterung empfangen. Das blieb auch der englischen Konkurrenz nicht verborgen und sie bereiteten für die Rückfahrt die Sabotage vor.
Die Schrankenwärter wurden auf der Fahrt nach Dresden nicht mehr über das Folgen der Saxonia unterrichtet, so dass sie die Schranken für den Bahnverkehr schlossen. Dazu muß man wissen, das zu dieser Zeit die Schranken nicht nach oben geöffnet wurden, sondern sie wurden einfach zur Seite gedreht. So wurde einmal der Straßenverkehr blockiert und zum anderen mal der Zugverkehr. Prof. Schubert versuchte zunächst die Schrankenwärter, die nach dem Sperren der Strecke nicht mehr auf ihrem Posten waren, mit der Dampfpfeife herbeizuholen; als das aber nicht gelang, fuhr er die Schranken einfach entzwei. Bei Pristerwitz zogen die Widersacher ihr letztes Ass aus dem Ärmel. Sie stellten eine Weiche so, das die Saxonia in voller Fahrt auf ein Abstellgleis geleitet wurde. Dort stand eine englische Lokomotive vom Typ Adler. Hier endete die Fahrt der Saxonia an diesem Tag mit dem Ergebnis: Lokführer und Heizer unverletzt, Saxonia leicht beschädigt, Adler stark beschädigt.
Trotz dieser Aktion war der Bau der Saxonia ein Meilenstein für den deutschen Maschinenbau. Die Saxonia selbst war bis 1856 als Ersatzlok und im regulären Dienst im Einsatz und sie läutete eine Entwicklung ein, die Deutschland an die Spitze im Lokomotivbau und im Maschinenbau im Allgemeinen brachte.


1.2. Technische Daten


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2. Bauanleitung

Der Dampfzug "Saxonia" umfaßt die Lokomotive mit dem Kohlentender, drei Personenwagen, einer davon in offener Ausführung, sowie Schienen und Figurensätze. Das Modell gibt es in zwei verschiedenen Größen (1:21 oder 1:42). Diese Bastelanleitung beschreibt alle Arbeitsschritte für den gesamten Dampfzug in beiden Größen. Sollten Sie nicht den gesamten Dampfzug erworben haben, überspringen Sie einfach die Kapitel, die für Ihr Modell nicht zutreffen. Die beiden Modellgrößen sind sehr ähnlich aufgebaut. Wo es Unterschiede gibt, weise ich Sie an der entsprechenden Stelle darauf hin. Bevor Sie nun beginnen, lesen Sie bitte noch die allgemeinen Hinweise zum Umgang mit unseren Holzbausätzen durch. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Basteln.

3. Allgemeine Hinweise

Diese Anleitung kann alle möglichen Varianten und Zubehörteile Ihres Bausatzes umfassen. Nicht alles, was hier geschrieben steht und abgebildet ist, wird auf Ihren Bausatz zutreffen. Wir werden an gegebener Stelle auf Varianten hinweisen. Manche Bilder können auch farbliche oder anderweitige Ausgestaltungen der Bausätze abbilden, die so nicht zum Lieferumfang gehören. Diese sollen Ihnen als Anregung für Ihre Bastelarbeit dienen oder bestimmte Arbeitsschritte verdeutlichen. Nicht zutreffende Kapitel überblättern Sie einfach.

3.1. Benötigte Werkzeuge und Arbeitsmittel

Alle Teile unserer Bausätze sind komplett ausgeschnitten und zum Teil farbig gestaltet. Einige Nacharbeiten sind dennoch erforderlich. Die hier aufgeführten Arbeitsmittel umfassen alle möglichen Geräte für die anfallenden Tätigkeiten. Es muss nicht sein, das Sie alle benötigen. Auch können Ihre Erfahrungen und Vorlieben andere Werkzeuge nötig machen. Nehmen Sie die folgende Auflistung als Anregung.
- Leim (z.B. transparent trocknenden Holzkaltleim für Naturholzteile oder gebeizte Oberflächen oder Alleskleber für andere Oberflächen)
- Rundpinsel fein zum Auftragen des Leims
- Messer zum Herauslösen der Teile aus der Trägerplatte
- feines Sandpapier oder kleine Feilen verschiedener Formen zum Verputzen und Bearbeiten der Teile
- Farben, Beizen oder Spritzpistole, wenn Sie die Teile farbig gestalten möchten
- eine weiße Wachskerze, wenn Sie bewegliche Holzteile schmieren möchten
- Pinzette oder eine kleine Flachzange für besonders kleine Teile
- Bastelklammern, Wäscheklammern, Gummiringe oder Ähnliches zum Festhalten einzelner Teile beim Leimen

3.2. Der Bastelsatz enthält

Der Bastelsatz enthält alle notwendigen Bauteile fertig ausgeschnitten und zum Teil farbig gestaltet. Notwendige Zusatzbauteile wie Pyramidennadeln, Räucherhausblech oder Kerzentüllen sind je nach Bausatz ebenfalls enthalten. Nicht mitgeliefert werden Werkzeuge, Farben, Leim oder Ähnliches.

3.3. Alle Teile vorsichtig auslösen

Der besseren Übersichtlichkeit wegen belassen wir bei unseren Bastelsätzen alle Teile in der Trägerplatte. Wir können so besser feststellen, ob der Bastelsatzvollständig ist und Sie können sich dadurch am Beginn der Bastelarbeit leichter einen Überblick verschaffen.
Die Teile sind mit ein oder mehreren kleinen Holzstegen in der Platte befestigt. In den meisten Fällen lassen sich die Teile leicht heraus drücken. Sollten die Bruchstellen nicht sofort nachgeben, dann schauen Sie bitte nach, wo das Teil in der Platte noch festhängt.
Sie können ein scharfes Messer zu Hilfe nehmen. Das Messer sollte eine möglichst scharfe und kurze Klinge haben. Empfehlenswert sind die handelsüblichen Teppichmesser. Achten Sie dabei auf Qualität. Die Klinge sollte festsitzen und der Griff rutschfest und solide sein.






Mit dem Messer können Sie an den Bruchstellen das Teil heraus schneiden. Da Holz kein konstantes Material ist, kann es passieren, dass Sie auch die normalen Laserschnitte etwas nachschneiden müssen. Dabei sind meist auf der Rückseite nur einige Holzfasern noch stehen geblieben, die mit wenig Druck durchgeschnitten werden können.
Achten Sie auf die Details der Holzteile. Je filigraner oder kleiner ein Teil ist, desto vorsichtiger müssen Sie beim Auslösen vorgehen.
Bei den fertig ausgelösten Teilen ist die Bruchstelle als kleiner heller Punkt sichtbar. Wo es ging, haben wir die Bruchstelle so gelegt, dass Sie bei der fertigen Bastelarbeit nicht mehr sichtbar ist. Wo das nicht der Fall ist, können Sie die Bruchstelle etwas nacharbeiten.






Glätten Sie dazu die Stelle mit feinem Sandpapier (Körnung ca. 150).
Die helle Stelle können Sie mit einem braunen Faserstift nachziehen.
Wenn Sie sich die Teile genau anschauen, werden Sie sehen, dass die beiden Seiten eines Teiles unterschiedlich aussehen. Das hängt mit der Technologie des Laserschneidens zusammen. Es ist egal, welche der Seiten Sie als Außenseite nehmen möchten, aber Sie sollten sich für eine Seite entscheiden und dann bei allen Teilen die gleiche Seite nach außen zeigen lassen. Bei den meisten Teilen ist die Einbaulage durch andere Merkmale ohnehin vorgegeben.

3.4. Verbogene Teile

Holz ist ein Naturmaterial, welches nicht aufhört zu arbeiten. Die Faserstruktur des Holzes nimmt ständig Feuchtigkeit aus der Umgebung auf oder gibt diese an die Umgebung ab. Da dieser Prozess nicht gleichmäßig abläuft, kommt es zum Verziehen des Holzes. Diesen Prozess versucht man mit allerlei Tricks zuverhindern. Dazu zählen Oberflächenvergütung durch Lacke oder Beschichtungen aber auch bestimmte Konstruktionsmerkmale bei der Holzverarbeitung oder bei der Verwendung des Holzes. Ein solches Konstruktionsmerkmal ist die Herstellung von Sperrholz. Dabei werden mindestens 3 Lagen dünnen Furnierholzes im rechten Winkel zu ihrer Maserung miteinander verklebt. Durch diese Konstruktion versperren sich die einzelnen Holzlagen in ihrer bevorzugten Biegerichtung gegeneinander. Wohin sich die eine Holzlage verbiegen möchte, will die andere Holzlage überhaupt nicht hin.
Ein Großteil des Problems ist dem Sperrholz somit genommen, aber ein Rest bleibt.
Sie können verbogene Holzbauteile bei Bedarf etwas ausrichten. Dazu reicht es meist aus, wenn Sie das Teil mit leichtem Druck mehrmals durch die Fingerziehen. Vielfach werden die Teile beim Zusammenbau automatisch in die richtige Richtung gebracht.
Mit derart vorbereiteten Teilen wird Ihnen jede Bastelarbeit gelingen.

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3.5. Farbige Gestaltung

Die farblosen Naturholz-Bausätze können Sie selbst farbig gestalten. Verwenden können Sie alle handelsüblichen Farben, Beizen oder Lacke, die für Holz im Innenraum geeignet sind. Bedenken Sie dabei, dass die Teile noch verleimt werden müssen. Das ist besonders bei Wachs- oder Ölfarben wichtig. Sollten Sie Lacke verwendet haben, dann achten Sie in der weiteren Verarbeitung auf die richtige Auswahl des zu verwendenden Leims.




Es besteht die Gefahr, dass sich durch die Feuchtigkeit der Farben das Holz verzieht. Behandeln Sie das Holz immer von beiden Seiten, um ein einseitiges Aufquellen der Holzoberfläche zu vermeiden. Probieren Sie Ihre Farbe vorher an einigen Abfallstücken der Trägerplatten aus.

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4. Fahrgestell

Die Fahrgestelle aller Fahrzeuge sind im Prinzip immer gleich aufgebaut. Jedes Fahrgestell besteht aus zwei Längsholmen, mehreren Querholmen, den Achsen und den Rädern. Deshalb werde ich an dieser Stelle nur den Aufbau des Fahrgestelles der Lok zeigen und im Anschluß noch auf die Unterschiede beim Kohlentender und den Personenwagen hinweisen.
Beginnen Sie mit dem Zusammensetzen des Rahmens. Die benötigten Teile sehen Sie auf der folgenden Abbildung.


Für eine bessere Optik und Stabilität werden die Längsholme doppelt verwendet, d.h. jedes Teil ist zweimal da und muß miteinander verleimt werden. Bei den langen Längsholmen ist bei je einem Teil die Achsaufhängung und die Federung mit ausgeschnitten. Diese werden mit je einem einfachen Längsholm verleimt. Wichtig dabei ist, dass bei dem fertigen Rahmen die Teile mit der Achsaufhängung außen liegen. Das bedeutet, die beiden Längsholme müssen spiegelbildlich verleimt werden.


Nun können Sie den Rahmen schon zusammensetzen. Dazu setzen Sie die Querholmteile mit den Zapfen in die entsprechenden Löcher eines Längsholmes ein. Die Reihenfolge können Sie den Abbildungen entnehmen.




Außen befinden sich die beiden schlichten Querholme. Die mittleren beiden Querholme haben eine rechteckige Aussparung für die Aufnahme des Dampfkessels. Diese Aussparung zeigt in Richtung der Federung auf den Längsholmen. Die beiden Querholme unten auf den Abbildungen haben je zwei halbrunde Aussparungen. Diese nehmen später die beiden Arbeitszylinder auf und zeigen in Richtung der Achsaufhängung.




Nun haben Sie noch zwei Querholmteile ohne Zapfen übrig. Diese leimen Sie einfach an die beiden äußeren Querholmteile von außen an. Somit haben Sie nun einen doppelt verstärkten Außenrahmen.
Weiter geht es mit den Achsen. Auch diese werden wieder doppelt verleimt.


Danach werden die Achsen in die Achsaufhängungen des Rahmens eingeleimt. Bevor Sie nun mit den Rädern beginnen, sollten die bisherigen Leimverbindungen gut getrocknet sein.


Jedes Rad besteht aus drei übereinander geleimte Schichten. Zwei dieser Schichten sind gleich (Laufräder) und eine Schicht ist etwas größer (Führungsrad). Die beiden Antriebsräder der Lok sind über der Radabdeckung miteinander verbunden, alle anderen Räder (einschließlich der Wagen) sind einzeln. Jedes Radteil hat in der Mitte eine kleine eingravierte Markierung. Diese Markierung muß bei den folgenden Arbeitsschritten immer nach außen zeigen, also für Sie sichtbar sein. Sollten Sie das nicht beachten, dann werden Sie merken, dass die Speichen der Räder nicht deckungsgleich verleimbar sind. Am einfachsten geht es, wenn Sie die Räder aus der Trägerplatte auslösen und genauso auf Ihrer Arbeitsfläche bereit legen.

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Das Anbringen der Räder ist recht einfach und wiederholt sich immer wieder in der gleichen Art und Weise. Beginnen Sie mit dem etwas größeren Führungsrad. Geben Sie dazu einen Tropfen Leim auf die entsprechende Achse und setzen Sie das Führungsrad auf. Danach leimen Sie eines der Laufräder von hinten ein und setzen es ebenfalls auf. Danach das zweite Laufrad. Richten Sie alles ordentlich aus und entfernen Sie die Leimreste. Eventuell müssen Sie die Räder beim Trocknen zusammenklammern.


Bei der Lok leimen Sie zum Schluss je ein zusätzliches Teil der Radabdeckung an die Antriebsräder.


Die Fahrgestelle von Kohlentender und Personenwagen werden genauso aufgebaut wie das Fahrgestell der Lok. Der Unterschied besteht nur in Anzahl und Aussehen der Querholme. Die folgenden Abbildungen zeigen Ihnen den Aufbau.

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5. Dampflok Aufbauten



Da das Modell eine Räucherlok ist, muß im Inneren zuerst ein Rauchkanal aufgebaut werden. Dieser Kanal dient als Gehäuse für die Räucherkerze, als Rauchabzug und als Träger für alle anderen Teile des Lokaufbaues. Fehler, die hier entstehen, führen zu Problemen beim weiteren Aufbau der Lok.
Legen Sie sich ein Seitenteil des Rauchkanals auf Ihre Arbeitsfläche und leimen Sie die beiden inneren Teile ein.




Danach setzen Sie das Rückteil ein und ...




... nun noch das obere Abdeckteil und die Frontplatte.




Jetzt werden die Trägerteile für die Kesselverkleidung angebracht...




... und die Trägerteile für den Feuerkesselaufsatz.


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Hier hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Die kleine Dampflok wird etwas anders aufgebaut wie hier bei der Großen beschrieben. Mit einem Klick gelangen Sie zur Korrektur.

Bei der kleinen Dampflok ist der Raum für die Räucherkerze sehr klein. Das Betreiben als Räucherlok ist dementsprechend sehr gefährlich. Verwenden Sie nur die kleinen Räucherkerzen und betreiben Sie sie nur unter Aufsicht. Um die Brandgefahr zu reduzieren ist es ratsam, den Innenraum mit etwas Metallfolie auszuschlagen.
Für die Verkleidung des Feuerkessels finden Sie zwei verschiedene, jeweils gleichlange Holzstreifen auf der Trägerplatte. Beginnen Sie mit dem ersten Streifen an der Rückseite des Feuerkessels. Dort sind Markierungen angebracht, die Ihnen genau die Mitte anzeigen. Der Streifen muß exakt senkrecht und oben bündig angebracht werden. Wenn der erste Streifen gut angetrocknet ist, können Sie nach rechts und links alle anderen Streifen aufleimen. Auch diese müssen oben wieder bündig sein.

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An der Vorderseite zum Dampfkessel hin setzen Sie dann die kleineren Streifen ein. Wenn Sie etwas großzügig gearbeitet haben, kann es sein, dass Sie den letzten Streifen etwas anpassen müssen. Lassen Sie alles gut trocknen.




In der gleichen Art und Weise verfahren Sie mit der Verkleidung des Dampfkessels. Dazu finden Sie auf der Trägerplatte Holzstreifen, die wellenförmig angeschnitten sind. Beginnen Sie wieder mit dem Mittelstreifen. Auf dem Dampfkessel sind wieder Markierungen angebracht, die Ihnen die Mitte zeigen. Die Streifen werden vorn, nicht am Feuerkessel bündig, angesetzt. Nachdem der erste Streifen angetrocknet ist, können Sie alle anderen rechts und links anleimen. Ein Tipp noch: Die Streifen 3 bis 7, von der Mitte aus gezählt, kann man auf der Feuerkesselseite von innen etwas anfasen, dann legen sie sich besser an den Feuerkessel an. Probieren Sie es vor dem Anleimen aus.

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Im Zubehör finden Sie die Ofentür. Das Teil ist aus Karton hergestellt. Leimen Sie es mittig auf den Feuerkessel. Den fertigen Feuerkessel können Sie nun auf das Fahrgestell leimen. Der Feuerkessel stößt dabei an den Querholm (Kesselträger) an. Sie schieben also den Kessel so weit es geht nach vorn.




Der folgende Arbeitsschritt befasst sich mit allem, was von unten an die Lok gebaut wird. Die benötigten Teile sehen Sie auf der folgenden Abbildung.


Stellen Sie als erstes die Pufferplatte her. Dazu leimen Sie die zwei Grundplatten mit der Gravur nach außen zusammen. Dann leimen Sie die drei kreisrunden Flachteile auf die Gravur. Das größere Teil kommt in die Mitte (betrifft die große Ausführung, bei der kleinen Ausführung sind alle kreisrunden Teile gleich groß). Zum Schluß kommen die halbkreisförmigen Puffer darüber. Richten Sie alles aus und lassen Sie es trocknen. Diese Pufferplatten werden genau so beim Kohlentender und den Personenwagen verwendet. Lok und Kohlentender haben jeweils nur eine Pufferplatte. Zwischen Lok und Tender befinden sich keine Puffer.

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Die fertige Pufferplatte wird nun vorn an den Rahmen der Lok geleimt. Die Pufferplatte schließt oben bündig mit dem Rahmen ab. Drehen Sie die Lok um und leimen Sie noch die beiden Arbeitszylinder und den Kuppelhaken vorn und hinten an.





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Nun werden noch einige Teile an die Laufräder geleimt. Auf die Antriebsräder kommt die Koppelstange. Dazu leimen Sie zuerst auf jedes Rad die Kurbelverkleidung natürlich auf beide Räder im selben Winkel. Dann setzen Sie die Koppelstange auf.


Das kleine Laufrad hinten bekommt eine Mutter als Nabenabdeckung und einen Trittbügel.


Nun kommt das wichtigste Teil an unsere Lok, der Schornstein. Keine Dampflok ohne Schornstein. Sie finden dazu im Zubehör einige Drehteile. Suchen Sie sich die entsprechenden Teile heraus. Zusätzlich benötigen Sie auch noch einige Holzscheiben mit und ohne Loch und die vordere Kesseltür. Alle Teile sehen Sie noch einmal auf der folgenden Abbildung.


Leimen Sie die drei Türme zusammen. Die Zwischenscheiben stehen immer etwas über und bilden einen Absatz.


Leimen Sie nun die drei Türme auf den Dampfkessel. Der mittlere Turm steht bei der großen Dampflok ca. 2 mm und bei der kleinen Lok ca. 1 mm von der vorderen Kante entfernt. Der rechte Turm steht mittig zwischen dem mittleren Turm und dem Feuerkessel.


Nun können Sie die 3 Teile der Lokführerstellfläche anleimen. Die Abbildungen zeigen den Aufbau recht deutlich.

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Im letzten Arbeitsschritt wird nun noch der Feuerkessel abgedeckt und einige Armaturen angebracht. Die beiden Drehteile der Kesselabdeckung leimen Sie wie auf der Abbildung zu sehen auf den Feuerkessel.


Zum Schluß leimen Sie die drei Armaturenteile noch an. Die Abbildungen zeigen, wo sie hingehören.




Der krönende Abschluß ist das Anbringen der beiden Namensschilder "SAXONIA" auf dem Dampfkessel.

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6. Kohlentender Aufbauten

Der Kohlentender ist ein kleiner Pritschenwagen mit einem kombinierten Kohlen- und Wasserspeicher. Beginnen Sie wieder mit dem Aufbau des Fahrgestelles und dem Anbringen der Pufferplatten und Kuppelhaken. Beides ist weiter vorn beschrieben. Der Tender bekommt nur eine Pufferplatte, die Seite zur Lok hat keine Pufferplatte sondern nur den Kupplungshaken.


Beginnen Sie nun mit dem Aufbau des Wasserkessels auf der Grundplatte des Kohlentenders. Dazu leimen Sie die Seitenplatten in der abgebildeten Reihenfolge in die Grundplatte ein. Aufpassen müssen Sie bei den beiden seitlichen Außenwänden. Die Platten haben Löcher für die Griffe. Diese müssen oben sein.
















Zum Abschluß leimen Sie den Deckel auf die Seitenwände und die vier Griffe in die dafür vorgesehenen Löcher.

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Wenn Sie den Tender zum Schluss mit Kohlen füllen möchten (im Lieferumfang enthalten), dann sollten Sie nun einen Unterbau für die Kohlen schaffen. Dadurch brauchen Sie später nicht so viele Kohlen einleimen und der Tender sieht voller aus. Folgen Sie wieder den Abbildungen.








Als nächstes bekommt der Wasserkessel noch eine Überwurfschürze. Die 3 Teile sind leicht anzubringen.

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Nun werden noch die drei Bretter des Pritschenwagens um den Wasserkessel herumgeleimt.




Damit ist der Tenderaufbau fertig und kann mit dem Fahrgestell verleimt werden. Setzen Sie den Tenderaufbau so auf das Fahrgestell, dass die Grundplatte hintenbündig mit dem Rahmen des Fahrgestelles abschließt. Die Pufferplatte steht also vor. Damit rückt der Tender dicht an die Lok heran.




Im vorletzten Arbeitsschritt leimen Sie die Federteile vor die Räder. Dazu leimen Sie zunächst eine Holzscheibe auf jede Radnabe und danach auf diese Holzscheibe das Zierteil mit der Wagenfederung.

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Jetzt noch Kohlen laden und dann kann der Tender mit auf Reisen gehen. Das geht ganz einfach. Streichen Sie die Fläche, auf der die Kohlen liegen sollen, dick mit Leim ein. Dann schütten Sie alle Kohlen in den Tender und drücken die Kohlen vorsichtig fest. Nach dem Antrocknen schütten Sie die nicht festgeleimten Kohlen wieder heraus und wiederholen den Vorgang noch einmal, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.



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7. Personenwagen Aufbauten

Die Personenwagen gibt es als offene oder geschlossene Variante. Der Aufbau der beiden Ausführungen ist identisch. Bei dem geschlossenen Wagen kommen lediglich die Dachteile hinzu. Typisch für die Anfangszeit der Eisenbahn ist der unverwechselbare Aufbau von Personenwagen in Kutschenform. Beginnen Sie wieder mit dem Aufbau des Fahrgestelles und dem Anbringen der Pufferplatten und Kuppelhaken. Beides ist weiter vorn beschrieben.


Beginnen wir nun mit dem Aufbau unserer "Eisenbahn-Kutsche".
Zunächst werden die Kutschenkörper angefertigt. Dazu benötigen Sie die Seitenteile, die Umschließungsteile in drei Größen und die Latten für die Sitzbänke.


Die Seitenteile bestehen aus je zwei Schichten. Die Sitzbankhalterung und die Außenwand werden jeweils zusammengeleimt.


Nachdem die Seitenteile getrocknet sind, wird mit Hilfe der Umschließungsteile der Wagenkörper zusammengesetzt. Zunächst werden in ein Seitenteil die mittleren und die kleinen Umschließungsteile eingeleimt. Danach wird das zweite Seitenteil darüber geleimt und zum Schluss noch die Bodenplatte eingeleimt. Richten Sie den Wagenkörper gerade aus.






Nun leimen Sie die einzelnen Latten der Sitzbänke in die dafür vorgesehenen Halterungen.




Wenn Sie einen geschlossenen Personenwagen des großen Dampfzuges aufbauen, dann können Sie an dieser Stelle auch gleich noch die Halterungen für das Dach in die entsprechenden Löcher einleimen. Bei dem kleinen Dampfzug und bei dem offenen Wagen des großen Dampfzuges entfällt dieser Arbeitsschritt.

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Den zweiten Kutschenaufbau fertigen Sie in der gleichen Art an. Beide Aufbauten können Sie nun mittig auf das Fahrgestell leimen.


Im nächsten Arbeitsschritt werden nun die seitlichen Teile angebracht. Zuerst die Wagenfederung. Dazu leimen Sie auf jede Radmitte je eine kleine Holzscheibe und danach das Rahmenteil mit der Federung auf diese Holzscheiben. Führen Sie diesen Arbeitsschritt, anders als auf den Abbildungen zu sehen, erst nachdem Aufleimen der Kutschenkästen auf das Fahrgestell aus.




Nun leimen Sie noch die Trittbretter in die dafür vorgesehenen Nuten ein. Die Trittbretter müssen mittig unter den Einstiegsöffnungen sein, damit im Folgenden die Haltegriffe senkrecht angeleimt werden können. Die Abbildungen zeigen dieWagen in großer Ausführung.

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Das folgende Bild zeigt die Haltegriffe bei einem Wagen in kleiner Ausführung.




Als nächstes werden nun noch die Ablagebretter mit den Zierteilen angebracht. In der Mitte befindet sich das große Ablagebrett mit dem großen Zierteil und außen die kleineren Ablagebretter mit den kleineren Zierteilen. Die Bilder zeigen die Zierteile der großen Wagen. Bei den Wagen in kleiner Ausführung sind die Zierteile etwas schlichter gehalten wie hier abgebildet.

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Damit wäre der Aufbau eines offenen Personenwagens abgeschlossen. Für einen geschlossenen Personenwagen sind noch einige weitere Schritte erforderlich.
Das Dach besteht aus drei Komponenten: den Seitengestellen, den Querverbindern und der Abdeckung. Bei den großen Personenwagen werden die Seitengestelle in die Ösen an den Kutschenkästen eingesteckt, gleichmäßig ausgerichtet und von unten verleimt. Bei den kleinen Personenwagen werden die Seitengestelle einfach auf die Kutschenkästen geleimt. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die vier Gestelle gleichmäßig ausgerichtet sind.
Nach dem Trocknen der Seitenteile leimen Sie die Querverbinder ein. Die Reihenfolge der unterschiedlichen Querverbinder können Sie den Abbildungen entnehmen.
Zum Abschluß legen Sie die Pergamentabdeckung auf. Fädeln Sie dazu die Abdeckung auf die Querverbinder. Sie benötigen dazu noch keinen Leim. Die Abdeckung wird nur an den Seiten mit etwas Leim fixiert. Dazu falzen Sie die Abdeckung an den Enden ab und befestigen sie mit zwei kleinen Tropfen Leim an den äußeren Querverbindern.
Im Folgenden sehen Sie einige Abbildungen des Dachaufbaues eines großen geschlossenen Personenwagens.












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Und nun noch einige Abbildungen zum Dachaufbau eines kleinen geschlossenen Personenwagens.







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8. Schienen

Die Schienen zu unserem Modellzug gibt es in ca. 17 cm langen Teilstücken. Die Schienenabschnitte können nach Belieben gekürzt werden. Der Aufbau ist recht einfach. Die Schienenstücke sind mit Zapfen versehen, welche Sie einfach in die Schwellen einleimen. Am Ende einer Schiene ist der Zapfen nur halb so breit, sodass Sie das nächste Schienenstück ansetzen können.





9. Figurengruppen

Für unsere Dampfzüge bieten wir Ihnen auch noch einige Figurengruppen an. Mit diesen "Männeln" bringen Sie erst so richtig Leben in das Modell. Neben dem Zugführer und dem Heizer gibt es noch die beiden feinen Herrschaften die gerade ihr Sektglas erheben, die Familie und die Skatgruppe. Die Figuren sind eine kleine Auswahl der gesellschaftlichen Schichten vor gut 150 Jahren.
Die Figuren sind naturbelassen und können durch Sie ganz individuell gestaltet werden. Alle Teile sind fertig ausgeschnitten und müssen nur noch zusammengeleimt werden. Jeder Figur liegt ein Blatt mit je einer Abbildung von allen Seiten bei. Die Montage ist einfach und schnell gemacht.
Die folgenden Abbildungen zeigen die Figurengruppen im Maßstab 1:21. 

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9.3. feine Leute



9.4. Familie



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