Donnerstag, 5. Februar 2015

Schaustück - Die erste Technik wird eingebaut

Lichteinbau und Verdrahten des Unterbaus

Aufbau des großen Gründerzeit-Schwibbogens, Teil 4

Schon wieder Fleißarbeit!

Einen ganzen langen Abend Strippen gezogen. Aber wenn man sich das einmal so eingebildet hat, dann muss das so sein.

Die Lichttechnik im Unterbau ist aber nun fertig. Zwei Dinge sind geschehen: 1. jedes Adventskalenderfach hat eine LED bekommen und 2. Der Bierkeller ist "notdürftig" erhellt. Die dritte Beleuchtung, die unter der Grundplatte hervorstrahlen sollte, ist vom Tisch. Durch den Adventskalender musste ich die Bohrungen dafür sehr weit hinten anordnen, was nun nach einem Test zu weit hinten war. Nicht so schlimm, dann bezeichnen wir die Bohrungen von nun ab als "gewollte Lüftungsöffnungen".

24 Leuchtdioden, für jeden Tag im Advent eine. Ein ganz schöner Aufwand, aber ich denke er lohnt sich. Mit 24 einzelnen Dioden kann man natürlich mehr Effekte erzeugen als mit einer großen Beleuchtung. Ich habe mir dazu über die Weihnachtsfeiertage eine kleine Schaltung entworfen, mit der ich die LEDs ganz einfach in Helligkeit und Schaltzeiten einstellen kann. Die Schaltung beschreibe ich im nächsten Artikel noch ausführlich, hier soll es erst mal um die Beleuchtung und die Verdrahtung gehen. Das Bild unten deutet aber schon einmal diesen Effekt der unterschiedlichen Helligkeiten an.


Ich habe die LEDs so angeordnet, dass sie von außen nicht zu sehen sind und das Fach mit Inhalt von vorn angestrahlt wird.


Dazu habe ich alle 24 LEDs vorbereitet. Die LED selber ist eine lichtstarke, glasklare, rote Standard-LED. Die genaue Bezeichnung und wo man sie herbekommt, schreibe ich im nächsten Artikel mit auf.


Zum Einbau der LED habe ich mir ein zusätzliches Holzstück angefertigt und oben unter die Deckplatte geleimt.



Dann ging es an die Verdrahtung. Ich löte alle Verbindungen. Das ist solide und haltbar, und da die Leuchtdioden eigentlich eine unbegrenzte Lebensdauer haben, ist das von daher auch kein Problem. Da der Schwibbogen jederzeit auch später zu öffnen geht, ist auch eine defekte LED nicht der Weltuntergang. Ich schalte beim Adventskalender immer 4 LEDs in Reihe. Damit komme ich bei 24 LEDs auf 6 einzelne schaltbare Stränge. Dabei werden auf der rechten und linken Seite die jeweils äußersten Fächer zusammengeschalten, dann die jeweils zweiten Fächer von außen usw. Warum ich das so tue, werden Sie im nächsten Artikel sehen.

Für das Verdrahten bedeutet das, ich ziehe 6 große Schleifen, beginnend von der Elektronik die Sie auf dem unteren Bild sehen zu der ersten LED ganz rechts auf der rechten Seite, dann zur LED links auf der rechten Seiten, dann um den Weinkeller hinten herum, zu den beiden LEDs der linken Seite und wieder um den Weinkeller herum zurück zur Elektronik. Das sind pro Schleife knappe 3m Draht.


Damit die Verdrahtung nicht ganz so wild wird, habe ich mir noch eine paar Kabelführungen hergestellt.






Der Weinkeller wird mit insgesamt 6 LEDs beleuchtet. Allerdings nicht so strahlend hell wie der Adventskalender. Nur die Skatgruppe im Vordergrund hat einen hellen roten Spot bekommen. Weiter hinten wird es schummriger. Ich habe dazu alte DDR-Dioden mit einem Bruchteil der Helligkeit der neuen LEDs verwendet und 3 Flacker-Dioden in Gelb. Damit entsteht der Effekt von Kerzenbeleuchtung. Als Krönung steht auf dem Tisch ganz hinten nun auch noch ein dreiarmiger Kerzenleuchter. Die Flackerdiode dafür ist unter dem Tisch versteckt und das Licht habe ich mit drei Stücken Lichtleiter nach oben gebracht.

Ein Hingucker! Allerdings schwer zu fotografieren. Eine große Tiefe bei wenig Licht ist nur schwer in einem Zuge scharf auf ein Bild zu bannen. Deshalb kommen nun einige Bilder mit unterschiedlichen Einstellungen.









   
Im nächsten Artikel werde ich mich ausführlich mit der Elektronik beschäftigen. Dazu wird es auch ein paar kleine Videos geben, die die Effekte mal zeigen.

zu Teil 5, ein wenig Schaltungstechnik

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Montag, 2. Februar 2015

Schaustück - Weinkeller

Aufbau des großen Gründerzeit-Schwibbogens, Teil 3

He, es ist ein Weinkeller geworden!

Gleich vorweg. Es gibt diesmal nur Bilder vom fertigen Weinkeller. Er ist frei improvisiert und stückchenweise entstanden. Ein Teil aufgebaut und wieder eingerissen, bis ich schließlich mit dem Ergebnis zufrieden war und er auch die Zensur meiner Frau bestanden hat.


Und hier nun das Ergebnis:



Entstanden ist eine Kammer, wie eine Theaterkulisse. Die Querwände haben den Vorteil, dass die ganze Konstruktion stabiler wird und wenn man von vorn reinschaut, mehr Tiefe erzeugt wird. Zudem kann man für jeden Bereich eine gezielte indirekte Beleuchtung einbauen.



Man genieße auch die Blicke von oben. Später kann man nur noch von vorn reinschauen. 














Im nächsten Bauabschnitt werde ich die bisher entstandenen Bauteile beleuchten und die Gelegenheit nutzen den ersten Teil der Beleuchtungstechnik zu erklären. Da geht es dann frisch und fröhlich in den Bereich des Elektronikbastelns.


zu Teil 4, Lichteinbau und Verdrahtung im Unterbau

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