Sonntag, 7. Februar 2016

Video "Wandbau bei der Pyramide Kapelle"

Ein Video zur Unterstützung der Bastelanleitung ist fertig.

In dem Video zeigen wir, wie eine Steckwand für die Pyramide Kapelle Stück für Stück entsteht. Die Wände sind die aufwendigsten Einzelteile bei dieser Pyramide. Neun Stück davon müssen hergestellt werden.


 

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Bastelanleitung 

Bastelanleitung Pyramide Kapelle

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Bastelanleitung Pyramide Kapelle

Die wandelbare Diva unter den Pyramiden!



DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.damasu.de


Allgemeine Hinweise

Einleitung

Vielen Dank, dass Sie sich für unseren Holzbausatz "Pyramide Kapelle" entschieden haben. Wir werden Sie in dieser Anleitung Schritt für Schritt zur fertigen Pyramide führen, wobei fertig in diesem Fall wohl nicht die richtige Bezeichnung ist. Bei dieser Pyramide ist es gerade das Besondere, dass sie nie endgültig fertig sein wird. Die "wandelbare Diva unter den Weihnachtspyramiden" können Sie fortan in jedem Jahr etwas anders aufbauen und so immer wieder neue Eindrücke gewinnen.








Dazu aber später mehr. Am Ende der Bauanleitung finden Sie Beispiele für die individuelle Gestaltung Ihrer Pyramide. Eine Wahl haben Sie ja schon getroffen. Beim Kauf der Pyramide haben Sie sich für eine der vier Farbvarianten: natur, hell/dunkelbraun, schwarz/rot oder schwarz/gold entschieden. Eine zweite Wahl müssen Sie noch treffen. Wie sollen die Fenster der Kapelle aussehen? Im Bausatz finden Sie dazu zwei bedruckte Folien; die Eine mit klassischen Kirchenfenstern und die Andere im modernen Stil. Selbstverständlich können Sie die Fenster auch ohne Folie belassen oder Sie gestalten sich eine eigene Fensterdekoration und drucken diese selbst auf Papier oder Folie aus.
Den eigentlichen Aufbau der Kapelle und die Gestaltung der drehbaren Mittelachse müssen Sie nie festlegen. Da bleibt die Pyramide "wandelbar"!

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Der Bausatz enthält



27 Sperrholzplatten geschliffen, bei farbiger Ausführung farbig gestaltet
1 Sperrholzplatte ungeschliffen (Nabenkäfig)
1 Kugellager
1 Pyramidenachse auf Länge geschnitten und gebohrt
9 Teelichteinsätze
13 Figuren (4 Engel und 9 Gründerzeitfiguren)
2 bedruckte Folien
2 Stück 3 mm Holzdraht
Im vorhergehenden Kapitel haben Sie schon einige allgemeine Bemerkungen zu der Verarbeitung unserer Holzbausätze erfahren. Bei diesem Bausatz möchte ich Ihnen noch einmal einige Handwerkszeuge besonders empfehlen. Zum Ersten gibt es in dem Bausatz sehr filigrane Teile. Von daher ist es manchmal nicht ratsam, die Teile aus ihren Trägerplatten herauszubrechen. Sie könnten dabei kaputt gehen. Besser ist es, wenn Sie zum Herauslösen der Teile ein scharfes Messer benutzen. Legen Sie die Platte flach auf Ihre Arbeitsfläche und schneiden Sie die Trägerpunkte mit einem exakten Schnitt weg. Dann fallen die Teile ohne Belastung heraus.


Zum Zweiten leimen wir in diesem Bausatz oft Platten einfach übereinander. Mit ein paar Wäsche- oder Bastlerklammern können Sie sich das Verleimen und Pressen der Teile stark vereinfachen.
Zum Dritten halten Sie etwas Sandpapier bereit. Einige Stellen, die später das Zusammenstecken der fertigen Teile ermöglichen, sollten etwas angeschliffen werden. Damit erleichtert man sich später die Arbeit. Im Laufe der Anleitung werde ich immer auf solche Stellen hinweisen.

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Fertigung der Wandteile

Video zum Wandaufbau

Nun geht es schon mit der Arbeit los. Die Pyramide besteht aus neun Wandteilen, einer Bodenplatte, der Mittelachse mit Flügelrad und ein paar weiteren Kleinteilen. Hier im ersten Bauabschnitt soll es um die Herstellung der neun großen Wandteile gehen.


Diese großen und auffälligen Teile müssen besonders exakt und sauber hergestellt werden. Sie sind später das auffälligste Element der Pyramide.
Neun dieser Wandteile müssen hergestellt werden. Nach meiner Erfahrung macht es sich am Besten, wenn man diese neun Teile in drei Gruppen zu je drei Wänden aufteilt. Sie haben dadurch nicht zu viele Teile auf Ihrem Arbeitsplatz zu liegen und auch von den Trocknungszeiten passt das recht gut und man kann hintereinander weg die Teile zusammenfügen.
Unabhängig davon gibt es einige vorbereitende Arbeiten, die Sie schon jetzt für alle neun Wände erledigen können. Beginnen Sie mit den zahlreichen T-förmigen Teilen. Diese Teile haben eine Doppelfunktion: der lange Stiel des T dient der Stabilisierung der Wände und die beiden Enden des T-Daches dienen zum Einen der Stabilisierung des Außenbodens und zum Anderen als Steckverbinder zur Bodenplatte. Wenn das alles im Moment für Sie noch recht unklar ist, dann nehmen Sie es einfach als erste Information. Die genauen Zusammenhänge klären sich bei der weiteren Arbeit von selbst. Zunächst müssen Sie je zwei T-Stücke am T-Dach zusammenleimen. Klammern Sie die Leimverbindung fest, damit es eine stabile und dauerhafte Verbindung wird. Die beiden T-Stücke müssen ganz exakt übereinanderliegen. Das gilt auch oben an den nicht verleimten Stellen. Nachdem die Leimverbindung getrocknet ist, müssen die Enden des T-Daches noch etwas angespitzt werden. Bauen Sie eine farbige Pyramide auf, dann werden Sie durch das Schleifen die Farbe an dieser Stelle beschädigen. Lassen Sie sich dadurch nicht stören.







Video zum Wandaufbau

Bei der zweiten Vorarbeit ist eine wichtige Entscheidung zu treffen. Wählen Sie eine der beiden Folien aus und schneiden Sie die Fenster zurecht. Sie müssen dabei ganz exakt auf den dünnen Linien zwischen den neun Fenstern entlang schneiden. Zum Schluss schneiden Sie das obere Ende noch etwas spitz. Berühren Sie bei der Verarbeitung der Farbfolie die farbigen Flächen nach Möglichkeit nicht. Auf der Folie sieht man jede Fingerspur. Halten Sie die Folie am Rand oder den schwarzen Randflächen fest. Wenn Sie sich unsicher sind, dann probieren Sie das Zuschneiden an der Folie die Sie nicht verwenden möchten aus.



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Die Folien haben eine Druckseite und eine Rückseite. In welcher Richtung Sie die Folien in die Fenster einlegen, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollten aber alle Folien in der gleichen Richtung einlegen.
Nun geht es endlich an die ersten drei Wandteile. Worauf ist dabei zu achten? "Die Wände sollten geradestehen." Eine banale Weisheit, aber bei krummen Sperrholzplatten kann Sie das vor Schwierigkeiten stellen. Um gerade Wände zu erreichen, haben wir uns konstruktiv etwas einfallen lassen und auch noch zwei Tipps für Sie parat.
Die Wände bestehen aus fünf übereinander geleimten Sperrholzplatten mit eingelegtem Fenster, dem oberen halben Spitzbogen und einigen Zierteilen. Die folgende Zeichnung zeigt Ihnen den prinzipiellen Aufbau einer Wand.


Die T-Stücke und die Bogenteile dienen den fünf Wandteilen als Führung. Dazu sind die Wandteile an den entsprechenden Stellen durchbrochen. Die Sperrholzplatten sind meistens etwas krumm. Damit die Wand trotzdem gerade wird, leimen Sie die einzelnen Sperrholzplatten nach ihrer Krümmung immer wechselseitig zusammen. Die folgende Zeichnung soll das darstellen.


Im ersten Schritt leimen Sie die beiden Bögen an die Platte mit dem Logo. Das Logo zeigt dabei zu den Bögen. Die beiden Bögen sind mit "R" und "L" bezeichnet. Die gleiche Bezeichnung finden Sie auf der Logoplatte. Verleimt werden die Bögen und die Wandplatte nur auf der Logoseite der Wandplatte. Sie merken jetzt schon, dass die Platte mit den Bögen etwas instabil ist. Das gibt sich mit der weiteren Arbeit. Bis dahin müssen Sie mit den Teilen sehr vorsichtig umgehen.


Den gleichen Arbeitsschritt machen Sie nun bei der zweiten und dritten Wand. Währenddessen kann die erste Wand etwas trocknen. Schauen Sie sich die erste Logowand nun genau von der Seite an und legen Sie fest, wie sie gebogen ist. Die Platte mit der Nummer "2" wird nun genau anders herum auf die Logoplatte geleimt. Oben haben Sie dazu schon die Führung durch die beiden Bögen. Unten müssen Sie die viereckigen Öffnungen genau übereinander legen.




Setzen Sie gleich im Folgenden die beiden T-Stücke mit ein. Geben Sie dazu Leim in die beiden langen Nuten der Platte 2 und setzen Sie zwei der vorbereiteten T-Stücke ein. Richten Sie alles aus und drücken Sie die Teile fest zusammen. Die herausragenden Dachenden der T-Stücke sollten parallel stehen. Die ersten beiden Platten sollten nun schon recht gerade sein. Tun sie das nicht, dann müssen Sie die beiden Platten beim Trocknen auf eine gerade Fläche spannen. Dazu eignet sich eine Tischecke hervorragend. Legen Sie das Wandteil auf diese Tischecke und beschweren Sie es. Diese Arbeitsschritte werden nun für die nächsten Wandteile ebenso ausgeführt.



Video zum Wandaufbau



Im folgenden Arbeitsschritt wird nun die dritte Wandplatte verleimt und vor allem das Fenster mit eingesetzt. Das Fenster besteht aus zwei gleichen Rahmenteilen und der dazwischen liegenden Folie. Beginnen Sie damit, einen Fensterrahmen in die schon fertigen Wandteile einzuleimen. Sollten auch die Fensterrahmen krumm sein, dann setzen Sie diese bitte so ein, dass der Bauch der Krümmung zur Folie zeigen wird. Zum Verleimen des Rahmens reicht es, wenn Sie etwas Leim oben und unten auftragen. Auf den schmalen Seiten brauchen Sie keinen Leim. Der würde nur als hässlicher Leimfleck hervorquellen.

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Nun legen Sie die Folie auf. Auch diese wird nur oben und unten mit einem Tropfen Leim fixiert. Achten Sie wie schon weiter oben erwähnt bei der Folie auf die Seite. Druckseite und Folienseite sehen unterschiedlich aus. Bei der fertigen Pyramide sollten sich alle Folien von der gleichen Seite zeigen.




Die Wandplatte "3" wird, wie schon bei der Platte "2" beschrieben, aufgeleimt. Achten Sie auch hier wieder auf die Krümmung der Platte. Danach wird auch der zweite Fensterrahmen eingesetzt. Hier zeigt die Bauchkrümmung auch wieder zur Folie. Auch dieser Fensterrahmen wird nur oben und unten verleimt. Klammern Sie alles wieder gut zusammen und lassen Sie es trocknen. In der Zwischenzeit können Sie sich wieder den anderen Wandteilen zuwenden.




Nun wird die Wand mit den letzten beiden Wandplatten vollendet. Die Arbeitsschritte sind wieder die Gleichen: Einleimen, Platte aufsetzen und Zusammendrücken. Die letzte Platte ist nicht nummeriert. Somit können Sie auch diese entsprechend ihrer Krümmung so oder so herum aufleimen, ohne dass eine unansehnliche Nummer außen auf der Wand erscheint. Klammern Sie wieder alles zusammen und lassen Sie es trocknen.






Video zum Wandaufbau


Im nächsten Arbeitsschritt bekommen die noch losen Bögen etwas Stabilität. Das erreichen wir durch ein Zwischenstück. Dieses wird zwischen den Bögen mit sechs Nuten-Zapfen-Verbindungen gehalten und klemmt sich von selber fest. Klingt kompliziert - ist aber ganz einfach.


Sie brauchen dazu zunächst noch keinen Leim. Nehmen Sie das Zwischenstück und setzen Sie es in die beiden ersten Nuten von der Wand aus gesehen ein. Die Zapfen des Zwischenstückes werden in den Nuten der Bögen so weit wie möglich von der Wand weggeschoben. Biegen Sie nun das Zwischenstück etwas nach unten und setzen Sie die mittleren Zapfen ebenfalls in die Bögen ein. Biegen Sie das Zwischenstück weiter nach unten und setzen Sie auch die obersten Zapfen in die Bögen ein. Halten Sie alles noch gut fest, dass das Zwischenstück nicht wieder herausspringen kann. Halten Sie nun die Bögen an den obersten Spitzen fest und richten Sie die beiden Spitzen gleichmäßig aus. Mit noch übrig gebliebenen und bislang ungenutzten Fingern schieben Sie nun die oberen, hakenförmigen Zapfen des Zwischenstückes in Richtung Wand. Nun gibt es zwei Möglichkeiten; entweder das Zwischenstück hält sich zwischen den beiden Bögen von alleine fest oder Ihnen ist alles wieder auseinander gerutscht. Sollte das Erste bei Ihnen der Fall sein, dann frisch ans Werk, denn es wollen noch acht weitere Wände fertig werden. Sollte dagegen der zweite Fall eingetreten sein, dann schauen Sie sich zunächst einmal das Video im Internet an und dann heißt es üben, bis es klappt. Nach spätestens der neunten Wand werden Sie über die Anfangsschwierigkeiten lachen.

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Sind die Zwischenstücke eingesetzt, dann werden Sie von innen mit ein paar Tropfen Leim an den Verbindungsstellen fixiert. Vor dem Verleimen kontrollieren Sie bitte noch einmal, dass die Spitzen der Bögen schön ausgerichtet sind.


Die letzte Stabilisierung erhalten die Bögen durch zwei kleine Abschlussteile. Diese beiden Teile sind mit "U" und "O" für "unten" und "oben" gekennzeichnet. Sie werden an die freien unteren und oberen Zapfen der beiden Bögen geleimt und halten diese zusammen. Die Holzteile werden so angeleimt, dass die Buchstaben oben sind und zur Wand zeigen. Setzen Sie die Teile genau auf die Zapfen der Bogenenden und leimen Sie sie ordentlich fest. Die Endteile müssen rechtwinklig zu den Bögen ausgerichtet sein.




Video zum Wandaufbau




Nach dem Trocknen werden Sie staunen, wie viel Stabilität das eine Zwischenstück und die beiden kleinen Endteile den vorher doch recht instabilen Bögen gebracht hat. Damit kann man nun ganze Kapellen bauen.
Aber schön sehen die Wände noch nicht aus. Deshalb werden die Wandteile noch etwas verziert. Beginnen Sie mit dem Außenfuß der Wand. Dieser besteht aus sechs halbrunden Platten, die um die hervorstehenden Zapfen der Außenwand geleimt werden. Beginnend von der Platte I, über die beiden genuteten Platten II und III bis zur Platte VI. Die Platte VI sollten Sie mit der Ziffer nach unten aufleimen, damit die Gravur später nicht zu sehen ist.

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Über dem Fußteil werden an die Wand das kleine Zierteil und darüber, etwas schräg, das Fensterbrett in die Fensteröffnung geleimt.




Über das Fenster kommen noch je zwei Zierbögen, gehalten durch einen gotischen Wasserspeier. Dazu nutzen Sie die hervorstehenden Halter der Bogenteile. Diese haben nach oben hin zwei Nuten. Geben Sie dort etwas Leim hinein und setzen Sie zuerst das Zierteil mit den gotischen Kreismotiven und davor das Zierteil mit der filigranen Borte ein.




Der Wasserspeier hat ebenfalls zwei Nuten und einen Zapfen. Geben Sie auf die drei Stellen etwas Leim und setzen Sie den Speier oben auf die beiden Zierteile. Der Zapfen kommt in die entsprechende Aussparung der Wand.

Video zum Wandaufbau




Damit sind die Wandteile fertig.


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Fertigung der Bodengruppe

Der Bodengruppe kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie ist ein tragendes und verbindendes Element der Pyramide. Sie besteht aus drei recht großen Sperrholzplatten und einigen Einzelteilen. Bei den großen Platten spielt natürlich die Krümmung des Holzes wieder eine Rolle. Im ersten Arbeitsschritt werden die größte Platte und die Platte mit den meisten kleinen Aussparungen übereinander geleimt. Beim Verleimen achten Sie bitte darauf, dass die Aussparungen nicht verunreinigt werden. Beide Platten werden 90° zu ihrer Maserung verleimt. Die Platten haben dazu zwei kleine Markierungen am Innenring. Diese Markierungen müssen übereinanderliegen. Drehen Sie die Platten beim Verleimen so, dass die Plattenkrümmungen entgegengesetzt liegen. Pressen Sie die noch feuchte Leimverbindung auf eine ebene Fläche bis zu ihrer völligen Aushärtung. Das Ergebnis sollte eine möglichst plan liegende Grundplatte sein.










Im folgenden Arbeitsschritt leimen Sie nun die 16 Geländerteile in die Nuten am Innenring. Richten Sie die Geländer senkrecht aus und lassen Sie diese gut trocknen.




Damit später die Zapfen der Wand- und Kerzenteile in die Bodenplatte eingeschoben werden können, müssen wir hier die entsprechenden Aufnahmen herstellen. Dazu werden auf die bisherige Bodenplatte eine Vielzahl von kleinen Verstrebungen geleimt, die zusammen ein System von Steckplätzen bilden und der Bodenplatte zusätzliche Stabilität verleiht. Die folgende Ausschnittszeichnung soll das verdeutlichen.


Um die Einschubfächer zu bilden, werden vor jeden Zaun eine Querstrebe und zwei Längsstreben auf die Bodenplatte geleimt.


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Zunächst sollten Sie bei den 16 benötigten Querstreben die Kanten brechen. Schleifen Sie mit Sandpapier bei den oberen beiden Zapfen die Kanten etwas rund. Mit dieser zusätzlichen Arbeit erleichtern Sie sich das Aufsetzen der Abdeckplatte im nächsten Arbeitsschritt.


Leimen Sie die erste Querstrebe in die beiden Nuten an der Außenkante der Bodenplatte ein. Danach leimen Sie die beiden Längsstreben in die entsprechenden Löcher des Zaunteiles und in die Nuten der Querstrebe ein. Geben Sie auch Leim auf die Unterkanten der Längsstreben. Seien Sie hier nicht sparsam mit dem Leim. Man sieht diese Stellen später nicht mehr, aber eine gut verleimte Bodenplatte gibt der ganzen Pyramide Stabilität. Nur da, wo später die Zapfen der Wand- und Kerzeneinschübe sitzen sollen, müssen Sie auf Sauberkeit achten. Diese Stellen dürfen keine Leimreste haben.


Wiederholen Sie den Vorgang genauso für die anderen 15 Felder der Bodenplatte.


Vervollständigt wird die Bodengruppe durch die Abdeckplatte. Dazu werden die soeben angebrachten Teile an der Oberkante mit Leim eingestrichen und zügig die Abdeckplatte aufgesetzt und festgedrückt. Die Abdeckplatte hat an der inneren Öffnung auch wieder die beiden kleinen Markierungen. Diese müssen mit den Markierungen der unteren Platten übereinstimmen.




Das Aufsetzen der Abdeckplatte beginnt mit dem Einfädeln der Zaunteile. Schieben Sie dann die Abdeckplatte runter bis zu den Verstrebungen und fädeln Sie dann auch noch die Zapfen der 16 äußeren Querverstrebungen ein. Drücken Sie alles ordentlich fest zusammen und kontrollieren Sie, dass alle Zapfen in den Nuten sitzen. Lassen Sie alles trocknen. Wenn es nötig ist, dann können Sie die Bodengruppe während des Trocknens wieder etwas beschweren.


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Die Mittelachse und die Kugellagerhalterung

Ein weiteres wichtiges Teil der Pyramide ist die drehbare Mittelachse. Sie besteht aus einem feststehenden Teil mit dem Kugellager, einem beweglichen Teil mit der Alu-Achse und einer Abdeckkappe. Diese Teile werden Sie nun herstellen. Einen Überblick über Aufbau und Wirkungsweise gibt Ihnen die Skizze.




Beginnen Sie mit dem oberen, feststehenden Teil der Mittelachse. Dieses Teil verbindet später alle Wandteile und hält mithilfe des Kugellagers den unteren, drehbaren Teil der Mittelachse.


Dieses Teil besteht aus 16 Seitenstreifen mit Aufnahmen für die Bögen der Wandteile sowie einer Anzahl von Außen- und Innenringe. Das gesamte Teil wird in einem Zug aufgebaut, damit man es während des Aufbaues noch richten kann. Wenn Sie zwischen den Arbeitsschritten den Leim trocknen lassen, ist kein Ausrichten der Teile mehr möglich.


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Im Inneren dieses Teiles werden die vier Ringe mit den zahlreichen dünnen Zapfen verteilt. Die beiden Ringe mit den längeren Zapfen kommen in die Mitte und die Ringe mit den kürzeren Zapfen an die Ränder. Die Seitenteile sind mit einem "O" für "oben" gekennzeichnet. Dieses "O" zeigt immer nach außen. Um sich weitere Arbeitsschritte zu erleichtern ist es sinnvoll, dieses obere Ende eines jeden Seitenteiles wieder etwas anzuschleifen. Der Zusammenbau beginnt damit, dass Sie die vier Zapfenringe in ein Seitenteil einleimen. Danach leimen Sie ein zweites Seitenteil genau gegenüber an die Ringe und zwei weitere Seitenteile im 90°-Winkel dazwischen. Während der Leimarbeiten setzen Sie das Teil immer mal wieder auf Ihre Arbeitsplatte und richten es dabei aus.












Gleich danach beginnen Sie, drei weitere Seitenteile in einem Zug in eine der vier noch bestehenden Lücken zu leimen. Nun werden Sie merken, dass es beginnt, eng zu werden. Aber alle Teile passen genau zusammen und liegen zum Schluss ganz eng an den inneren Ringen an. Wenn es nicht gleich sitzt, dann heben Sie das Nachbarteil noch einmal etwas an und drücken beide Teile gemeinsam wieder an die Innenringe. Zwischendurch immer wieder das gesamte Bauteil auf der Arbeitsfläche aufsetzen und ausrichten. Die restlichen drei Lücken werden ebenfalls mit je drei Seitenteilen verschlossen.




Drücken Sie alles vorsichtig zusammen und richten Sie das Bauteil noch einmal aus. Im nächsten Arbeitsschritt werden nun die Außenringe aufgezogen. Sollte Ihre bisherige Säule nicht von alleine zusammenhalten, dann nutzen Sie die Gummiringe.


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Zuerst werden die Ringe 2 und 3 aufgezogen. Dazu geben Sie etwas Leim auf die weit herausragenden Zapfen eines der beiden mittleren Innenringe. Setzen Sie nun den Ring 2 am Ende der Seitenteile auf und schieben ihn vorsichtig Stück für Stück in Richtung des mittleren Innenringes. Damit dieser Ring über die Zapfen der äußeren Innenringe geschoben werden kann, hat er an der Innenseite rechteckige Aussparungen. Der Ring muss so aufgesetzt werden, dass diese Aussparungen die Zapfen treffen. Schieben Sie den Ring bis zu den Zapfen des mittleren Innenringes und setzen Sie ihn dort plan ab. Das Gleiche tun Sie nun mit dem Ring 3. Diesen schieben Sie von der anderen Seite zu dem zweiten mittleren Innenring.


Am unteren Ende werden nun die beiden Ringe 4 und 5 aufgezogen. Dabei schieben Sie zuerst den Ring 4 bis zu den Zapfen des äußeren Innenringes und danach noch den Ring 5 auf den Ring 4.






Am oberen Ende ist der Aufbau etwas anders. Die Zapfen des oberen Innenringes bekommen keinen Außenring. An dieser Stelle greifen später die Wandteile ein. Ein Ring hier würde stören. In das Innere des oberen Endes werden zwei einfache Ringe eingeleimt als Führung für das Kugellager. Danach wird das obere Ende mit dem Ring 1 abgeschlossen. Dieser wird so weit wie möglich in die dafür vorgesehenen Nuten geschoben. Über dem Ring müssen ca. 3mm Platz bleiben.




Die Außenringe gehen etwas straff. Das muss so sein, denn Sie sollen das ganze Teil zusammenhalten. Sollte Ihnen mal ein Ring brechen, dann kontrollieren Sie bitte, warum das passiert ist. In den meisten Fällen sitzen die Seitenteile nicht korrekt. Wenn das der Fall sein sollte, dann korrigieren Sie das bitte. Manchmal verkantet man den Ring beim Schieben zu sehr und darum bricht der Ring. Für diesen Fall haben Sie noch eine weitere Change. Auf dem Bogenplatten für die Wandteile finden Sie Ersatzringe.


Das drehbare Teil der Mittelachse ist ähnlich aufgebaut wie das feststehende Teil. Allerdings gibt es hier nur acht Seitenteile und die Außenringe werden nur an den äußeren Enden angebracht. Der Arbeitsablauf ist aber der Gleiche. Deshalb kann ich mich an dieser Stelle etwas kürzer fassen.




Beginnen Sie wieder damit, alle inneren Zapfenringe an ein Seitenteil zu leimen. Danach leimen Sie auf der gegenüberliegenden Seite ein zweites Seitenteil an.





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Vervollständigen Sie das Teil mit den restlichen Seitenteilen. Die Seitenteile sind nicht gekennzeichnet. Achten Sie beim Zusammenleimen einfach auf eine gleichmäßige Verzahnung aller Seitenteile.


Sichern Sie das Teil an den Enden mit je zwei Außenringen. Der kleinere Ring kommt immer zuerst und der größere Ring als Zweites.


Damit ist das bewegliche Teil auch fertig.


Nun können Sie mithilfe der Alu-Achse das feste und das bewegliche Teil der Mittelachse verbinden. Den prinzipiellen Aufbau können Sie auf der Skizze zu Beginn des Kapitels erkennen. Zuvor noch ein paar Worte zum Kugellager.


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Üblicherweise wird der bewegliche Teil einer Pyramide oben durch eine einfache Führung und unten durch die Kombination von Nadel und Glaslager gehalten. Wichtig dabei ist, dass die obere Führung und das untere Lager genau in senkrechter Flucht sind. Dadurch, dass unsere Pyramide immer wieder zerlegbar und zusammensteckbar sein soll, kann man nicht garantieren, dass die obere und untere Führung immer diese Senkrechte aufweist. Deshalb haben wir das untere Glaslager weggelassen und dafür die obere Führung stärker ausgeführt. Zum Einsatz kommt ein relativ großes Kugellager. Das Kugellager hält die Achse in der Schwebe und ermöglicht einen leichten Lauf von Flügelrad und Achse. Solch ein Kugellager hat aber auch seine Tücken. Werksseitig werden die Kugellager stark gefettet ausgeliefert. Das Fett verhindert das Verschmutzen der Lagerflächen, einen leichten und dauerhaften Lauf und natürlich hilft es auch gegen das Rosten des Lagers. Was allerdings im Maschinenbau als reibungsarmer Lauf gilt, ist für die geringe Antriebsenergie einer Pyramide bei Weitem nicht leichtgängig genug. Deshalb waschen wir jedes Lager mit Spiritus aus, testen es und ölen es mit harzfreiem Nähmaschinenöl neu. Damit erreichen wir sehr gute Laufeigenschaften für die Pyramide. Diese Maßnahmen können aber nicht auf ewig einen guten Lauf Ihrer Pyramide garantieren. Öl verfliegt und das Lager wird auch einstauben. Dazu kommt noch, dass Ihre Pyramide wahrscheinlich 11 Monate gar nicht bewegt wird.
Deshalb werden Sie in Abständen das Lager etwas pflegen müssen. Das ist recht einfach. Bauen Sie das Lager aus und legen Sie es 1-2 Tage in Spiritus oder Waschbenzin ein. Danach lassen Sie es ein paar Minuten an der Luft trocknen und prüfen den Leichtlauf. Es muss sich frei drehen und darf dabei auch etwas klappern. Ölen Sie nun das Innere des Lagers mit wenigen Tropfen harzfreiem Waffen- oder Nähmaschinenöl. Geben Sie auch etwas Öl auf das Äußere des Lagers, das verhindert das Rosten. So präpariert können Sie das Lager wieder einbauen.
Das Zusammensetzen ist recht einfach. In die Bohrung an dem einen Ende der Alu-Achse wird ein 3 mm Holzdraht eingeleimt. Nun wird von oben der bewegliche Achsteil auf die Alu-Achse geschoben. Darüber kommt der feste Achsteil. Schieben Sie nun auch noch das Kugellager und die kleine Abschlussscheibe auf die Alu-Achse. Zum Schluss wird alles mit dem zweiten Holzdraht gesichert. Dieser wird nicht verleimt, damit die Mittelachse und das Kugellager zerlegbar bleiben. Kontrollieren Sie den Zusammenbau, indem Sie die Mittelachse am festen Teil halten und den beweglichen Teil nach unten hängen lassen. Die Alu-Achse sollte sich nun ganz leicht drehen lassen.




Zum Abschluss bekommt die Mittelachse noch eine obere Abdeckung. Diese hat keine weitere Funktion, sie soll nur einen schönen Abschluss zum Flügelrad hin bilden. Zunächst leimen Sie die drei großen Scheiben übereinander. Die kleinste Scheibe ist unten und die größte oben. Die Aussparungen der untersten und der mittleren Scheibe müssen übereinstimmen. Auf die oberste Scheibe werden nun zwei gegenüberliegende Seitenteile geleimt. Danach wird der obere kleine Ring zwischen die Seitenteile geleimt. Nun können Sie die restlichen 14 Seitenteile auch noch einleimen.










Stecken Sie die fertige Abdeckung auf das obere Ende der Mittelachse. Sie wird nicht angeleimt. Die Abdeckung kann ruhig etwas straff gehen, sie wird nur entfernt, wenn Sie an das Kugellager möchten.
Damit ist nun auch die Herstellung der Mittelachse vollendet.

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Automatische Flügelradnabe

Die automatische Flügelradnabe ist eine Innovation der Firma DAMASU - Holzkunst aus dem Erzgebirge. Sie können mithilfe dieser Nabe alle Pyramidenflügel mit einem Handgriff zugleich einstellen und somit die Geschwindigkeit der Pyramide regeln. Einen ausführlichen Artikel über die Funktionsweise der automatischen Flügelradnabe finden Sie im Internet unter www.damasu.de http://www.damasu.de DAMASU - Blog.


Die Nabe gibt es für 8 oder 12 Flügel. Die Anzahl der Flügel richtet sich nach der Größe der Pyramide (3-stöckig: 8 Flügel, ab 4-stöckig: 12 Flügel). (Video: http://youtu.be/ZDVb_Aculc0)

Oberer Zahnkranz

Den oberen Zahnkranz mit dem Ring verleimen. Die Zahnöffnungen dürfen dabei nicht verschmutzt werden. Der Ring dient später der Zahnradführung. Er sollte gleichmäßig und fest mit der oberen Scheibe verleimt sein.
Tipp: Holzleim hält besser, wenn er in der Trocknungsphase gepresst wird. Legen Sie die verleimten Teile flach hin und beschweren sie diese oder nutzen Sie solche Klammern wie abgebildet.







Mittelachse

Die beiden Mittelstücke über Kreuz zusammenstecken, dabei das untere Stück vorsichtig auseinanderziehen und in das obere Stück einrasten lassen. Den unteren Zahnkranz auf die Mittelachse schieben und auf die Zapfen drücken. Die mit "innen" bezeichnete Seite muss nach oben zeigen. Die abgebildeten acht Viertelkreise werden von unten an den Zahnkranz geklebt. Dabei den Leim so aufbringen, dass Zahnkranz, Mittelachse und Viertelkreise fest verbunden werden. Die Viertelkreise ergeben eine ebene Aufnahmefläche für das Ansatzstück zur Pyramidenachse.










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Käfig

Der Käfig stellt die bewegliche Verbindung zwischen Pyramidenflügel und Mittelachse her. Er ist maßgeblich für die Funktionstüchtigkeit der Nabe zuständig und muss daher besonders sorgfältig hergestellt werden. Die drei inneren Teile exakt übereinander kleben. Nach dem Trocknen die Aufnahmeschlitze für die Pyramidenflügel von Leimresten säubern. Die Abdeckscheiben mit den inneren Teilen verleimen. Dazu nur den inneren Ring einleimen. Die Aufnahmeschlitze für die Flügelzapfen dürfen nicht mit Leim verschmutzt werden. Achsdurchführung und Flügelaufnahmen von Leimresten befreien und prüfen, ob der Käfig leicht auf der Mittelachse läuft. Die Mittelachse können Sie dazu mit etwas Kerzenwachs einreiben. Der Käfig sollte leicht auf der Mittelachse laufen aber nicht klappern.


Wichtig! Der gesamte Käfig muss eine Höhe von 8 mm haben. Die Höhe des Käfigs bestimmt später die Toleranz im Zusammenspiel der Zahnräder. Ist der Käfig zu flach, dann sitzen die Zahnräder zu fest zwischen den beiden Zahnscheiben und das Getriebe geht schwer und ungleichmäßig, ist der Käfig zu hoch, dann können Zahnräder überspringen oder Flügel schief hängen.
Schleifen Sie den Käfig sorgfältig auf 8 mm. Die Trägerplatte hat am Rand eine Lehre, die Sie zur Kontrolle nutzen können. Schleifen Sie immer nur kurz und kontrollieren Sie das Ergebnis ständig. Schleifen Sie von beiden Seiten gleich viel herunter. Am einfachsten geht dies, wenn Sie das Schleifpapier flach auf ein Stück Holz leimen und das Werkstück auf dieser Fläche kreisend bewegen. Verwenden Sie feines Sandpapier. Die geschliffenen Flächen sind später bewegliche Teile. Eine zu stark aufgeraute Oberfläche schränkt die Funktionstüchtigkeit ein.
Sollte der Käfig zu flach geworden sein, können Sie bei der Montage eine Papierscheibe als Ergänzung mit einsetzen.


















Arbeiten Sie sorgfältig, das Teil ist sehr wichtig!

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Ansatzstück zur Pyramidenachse

Für unsere gotischen Pyramiden verwenden wir Mittelachsen mit 8 mm Durchmesser. Dementsprechend finden Sie in den Pyramidenbausätzen ein Ansatzstück mit 8 mm Innendurchmesser. Haben Sie einen Nabenbausatz einzeln gekauft, dann finden Sie Lochscheiben mit 5 verschiedenen Innendurchmessern (1, 2, 4, 6 und 8 mm). Wählen Sie die Lochscheiben passend zu Ihrer Pyramidenachse aus.
Verleimen Sie die Teile wie in der Abbildung gezeigt.
Beginnen Sie damit, die beiden großen Lochscheiben passgenau übereinander zu leimen. Dann setzen Sie mit etwas Leim die acht Verbindungsstücke ein. Geben Sie auf jeden Zapfen etwas Leim und setzen Sie zum Schluss die kleine Lochscheibe auf.
Lassen Sie das Teil gut trocknen. Prüfen Sie vor dem Anleimen an den unteren Zahnkranz, ob das Ansatzstück auf die Alu-Achse der Pyramide passt. Sollte es gar nicht oder zu schwer auf die Achse zu schieben gehen, dann weiten Sie es etwas auf. Dazu rollen Sie ein Stück Sandpapier zusammen.












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Flügelzapfen

Stecken Sie die zwei Flachteile ineinander und verleimen Sie diese.
Setzen Sie auf den hinteren kleinen Zapfen das Zahnrad. Die Markierung auf dem Zahnrad zeigt dabei in Richtung des kleinen Zapfens.
Geben Sie etwas Leim auf den kleinen Zapfen und setzen Sie vier von den Führungsringen auf diesen. Zum Abschluss geben Sie etwas Leim auf das Ende des kleinen Zapfens und befestigen damit den letzten Führungsring.
Gehen Sie vorsichtig mit dem Leim um, weder Führungsringe noch Zahnrad dürfen mit Leim verschmutzt sein.
Passen Sie die Flügelzapfen in die Käfiglöcher ein. Die Flügelzapfen müssen sich leicht in den Käfiglöchern drehen lassen, ohne dabei zu klappern. Die kleinen Rollen dienen dabei als Führungsflächen. Schleifen Sie diese so lange herunter, bis sie leicht im Käfig laufen. Dazu nehmen Sie ein kleines Stück feines Sandpapier, legen dies um die Rollen und drehen den Zapfen darin. Schleifen Sie in kurzen Abständen und kontrollieren Sie oft.
Reiben Sie den fertig eingepassten Flügelzapfen an den Laufrollen und dem Zahnrad mit Kerzenwachs ein. Das garantiert die dauerhafte Schmierung der Holzteile.













Endmontage

Setzen Sie die Flügelzapfen in den Käfig ein. Prüfen Sie bei jedem Zapfen, ob er ohne zu klappern gut und leicht in seinem Käfigloch läuft.
Richten Sie alle Flügelzapfen waagerecht zum Käfig aus und stecken Sie dann alles zusammen auf den unteren Zahnkranz.
Kontrollieren Sie bitte, dass alle Zahnräder in den unteren Zahnkranz eingreifen. Der Käfig muss bündig auf dem unteren Zahnkranz aufliegen. Ist das nicht der Fall, dann können Sie die Differenz mit einer selbst geschnittenen Papierscheibe ausgleichen. Wenn der Käfig nicht bündig aufliegt, werden später beim Verschließen der Nabe die Zahnräder zu stark in den unteren Zahnkranz gedrückt. Die Nabe wird sich dann nur schwer bewegen lassen.
Legen Sie nun den oberen Zahnkranz über den Käfig. Auch dieser Zahnkranz muss wieder bündig auf dem Käfig aufliegen. Ist das nicht der Fall, dann verfahren Sie wieder so wie oben beschrieben. Die Innenöffnung des oberen Zahnkranzes hat vier kleine dreieckige Zapfen. Diese dienen als Anschlag beim Einstellen der Nabe. Die Flügelzapfen können nur um 90° verdreht werden. Damit Ihre Pyramide richtig herum läuft, müssen Sie beim Aufsetzen des oberen Zahnkranzes die Zapfen im Uhrzeigersinn an den Anschlag legen.
Wenn die Nabe so weit zusammengesetzt ist, dann versuchen Sie, vorsichtig die beiden Zahnkränze gegeneinander zu verdrehen. Alle Flügelzapfen müssen sich gleichmäßig bewegen. Nach ein paar Drehbewegungen nach rechts und links sollte die Nabe einwandfrei funktionieren.
Sollte das nicht der Fall sein, dann zerlegen Sie die Nabe wieder und kontrollieren Sie alle Schritte noch einmal. Lassen Sie sich Zeit für diese Arbeit, es lohnt sich.
Verschließen Sie die Nabe nun mit der kleineren Scheibe und einem Keil. Wählen Sie aus den vier Keilen den passenden aus. Den Keil können Sie mit einem kleinen Tropfen Leim befestigen.




Zum Abschluss leimen Sie das vorbereitete Ansatzstück von unten an die Nabe.



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Das Flügelrad vervollständigen

An die Nabe werden zum Schluss noch die Flügel angesteckt und von unten verleimt. Zuvor müssen aber noch die Zierauflagen auf die Flügelblätter geleimt werden. Geben Sie auf die Leimfläche der Zierteile dünn und gleichmäßig etwas Leim und setzen Sie diese auf die Flügelblätter auf. Zur gleichmäßigen Ausrichtung der Zierteile dienen Ihnen die Gravuren auf den Flügelblättern. Klammern Sie die Zierteile ein paar Minuten fest.








Setzen Sie nun die Flügelblätter vorsichtig in die Ansatzstücke der Nabe ein. Zum Verleimen reicht es, wenn Sie von unten zwei kleine Tropfen Leim an die Verbindung von Ansatzstück und Flügelblatt geben. Leimen Sie die Flügel nicht zu fest. Solch ein Flügel muss auch mal austauschbar sein.




Zum Schluss wird das Flügelrad noch mit einem Stern gekrönt. Dazu leimen Sie die beiden Sternteile ineinander und lassen sie trocknen. Der Stern wird auf den oberen Verschlusszapfen der Nabe einfach aufgesteckt. Leimen Sie ihn nicht an.





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Kerzenhalter und Bestückung

Die letzten Montagearbeiten zur Pyramide beschäftigen sich mit einigen Kleinteilen. Dazu zählen die Kerzenhalter und die Mittelachsenbestückungen.
Beginnen Sie mit den neun Kerzenhaltern. Jeder Kerzenhalter besteht aus neun übereinander zu leimenden Sperrholzplatten und dem Blecheinsatz für das Teelicht. Alle neun Platten sind durchnummeriert. Fangen Sie unten mit der Platte 1 an. Leimen Sie die Platten exakt übereinander. Richten Sie sich dabei nach der geraden Steckerfläche und der runden Aussparung für das Teelichtblech. Gerade die runde Blechaussparung ist wichtig. Sind die Platten hier ungenau, dann bekommen Sie zum Schluss das Blech nicht hinein. Klammern Sie die einzelnen Platten während des Trocknens zusammen. Zum Schluss geben Sie etwas Leim in die runde Aussparung und drücken das Teelichtblech hinein.










Die Blindfelder, die Sie als Ergänzung für die Wandteile oder Kerzenhalter mit einsetzen können, sind genauso aufbebaut wie die Kerzenhalter. Leimen Sie die sechs Platten auf der Zapfenseite bündig übereinander. Klammern Sie die verleimten Platten zum Trocknen zusammen.



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Dem Bausatz liegen vier fertige Engel bei. Diese vier Engel werden auf die kleinen Halterungen geleimt. Sie können die vier Engel nach belieben an die drehbare Mittelachse stecken. Achten Sie dabei nur auf ein ausgewogenes Gewichtsverhältnis.




Als weitere Mittelachsendekoration können Sie sich vier Sternenketten anfertigen. Die Sterne sind recht einfach aufgebaut. Leimen Sie zwei Sternhälften ineinander. Zusammengehörige Sternenhälften liegen auf den Trägerplatten immer nebeneinander. Fädeln Sie dann maximal sechs Sterne auf ein Stück Zwirn und knoten Sie an das eine Ende einen großen und an das andere Ende einen kleine Aufhänger. Die Abstände zwischen den Sternen und den Aufhängern sollten nicht größer als 1-2 mm sein.






Sie können an die Mittelachse aber auch einen Weihnachtsbaum stecken. Dazu finden Sie acht Baumteile. Vervollständigen Sie diese mit den vielen Kerzen, Kugeln, Pfefferkuchen und Sternen. Schön sieht es auch aus, wenn Sie den Baumschmuck und die Sterne der Sternenketten farbig gestalten. Ein Tipp, Sie können die Baumteile und die Engel auch mischen und gemeinsam an die Mittelachse stecken oder Sie basteln sich eigene Dekoration, die Sie dann in der Pyramide drehen lassen können.


Auf dem Weg zwischen Geländer und Außenwand können Sie weitere Figuren platzieren. Sie finden dazu im Bausatz neun Figuren aus unserem Gründerzeit-Sortiment. Selbstverständlich müssen Sie auch hier nicht unseren Vorgaben folgen. Andere Figuren sehen bestimmt auch gut aus. Leimen Sie die Figuren aber bitte fest. Lose Figuren können in die Pyramide oder auf die Kerzen kippen.

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Die Wandelbare

Video zur Montage

Nun sind alle Teile fertig und noch immer haben Sie keine Pyramide!


Das wird sich nun ändern. Jetzt stecken wir alle Teile zusammen und zaubern Ihre ganz individuelle Pyramide. Das geht recht einfach. Nehmen Sie eine Seitenwand und setzen Sie das obere Bogenende in eine Nut der Kugellagerhalterung ein. Nun setzen Sie das untere Bogenende in die darunterliegende Nut ein. Zum Schluss schieben Sie die beiden Stifte unten an der Wand in eine Seitenfläche der Bodenplatte ein. Stellen Sie alles vorsichtig ab. Nun nehmen Sie die zweite Wand und setzen diese wieder von oben nach unten in die Nuten der Kugellagerhalterung und der Bodenplatte ein. Nun gewinnt Ihre Pyramide schon an Stabilität. Die weiteren Wände können Sie nach Belieben in der gleichen Art und Weise einsetzen.












Die folgenden Abbildungen zeigen Ihnen mögliche, aber bei Weitem nicht alle Aufbaumöglichkeiten.

Video zur Montage




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Video zur Montage





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Video zur Montage

Die Lücken in der Bodenplatte füllen Sie nun auf mit den vorbereiteten Kerzenhaltern und den Blindfeldern.


Die Demontage der Pyramide erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Entfernen Sie zuerst alle Kerzenhalter und Blindfelder. Dann werden die Wände zuerst vorsichtig unten aus der Bodenplatte gelöst, dann der untere Bogenzapfen und zum Schluss der obere. Das alles geht ohne Kraftaufwand. Wenn mal etwas klemmt, dann lieber etwas rütteln und kanten aber nicht mit Gewalt ziehen. Mit einiger Übung geht das ganz einfach.
Wandelbar sind nicht nur die Außenwände, sondern auch die Mittelachse. Vorbereitet haben Sie ja schon die Baumteile, die Sternenketten und die Engel auf ihren Brettchen. Diese können Sie nun in die Nuten der Mittelachse einhängen. Sie können nur Baumteile, Ketten oder Engel verwenden oder Sie mischen die drei Varianten nach belieben. Selbstverständlich können Sie auch eigene Kreationen basteln und diese mit geeigneten Halterungen an der Mittelachse befestigen.

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Bei der Bestückung der Mittelachse sollten Sie auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung achten. Sie müssen deswegen aber nichts bis auf das Gramm auswiegen, denn Sie werden eine schlechte Gewichtsverteilung an der Neigung der Achse sehen. Sollte diese allzu schief hängen, müssen Sie an der Bestückung noch etwas korrigieren.




In die ungenutzten Öffnungen der oberen Achshalterung können Sie die abgebildeten Zierteile einsetzen.




Zum Schluss setzen Sie auch noch das Flügelrad und den Stern auf. Der Stern wird nicht festgeleimt.

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Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann ist es nun an der Zeit, die Pyramide zu testen. Auch hier noch ein Hinweis: Es gibt extra für Pyramiden spezielle Pyramiden-Teelichtkerzen. Diese haben einen stärkeren Docht und erzeugen mehr Wärme. Die normalen Teelichtkerzen haben vielfach zu wenig Energie und die Pyramide läuft schlecht oder gar nicht. Die Teelichter werden von der Firma "Ebersbacher Kerzenfabrik GmbH" hergestellt und sind im Internet unter dem Suchbegriff: "Teelichtkerzen für Pyramiden" zu finden.


Verpackung der fertigen Pyramide

Die Verpackung einer Pyramide ist fast immer ein Problem. Nicht jedoch bei Ihrer neuen Pyramide. Der Versandkarton ist gleichzeitig der Verpackungskarton. Zerlegen Sie Ihre Pyramide und folgen Sie bei der Verpackung den folgenden Bildern.


Wir hoffen, Sie hatten viel Spaß an der Bastelarbeit und wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an Ihrer neuen Weihnachtspyramide.


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