Freitag, 12. August 2016

Bastelanleitung Unterbau für gotische Pyramide

Der Unterbau für die große gotische Weihnachtspyramide

Ein Auszug aus der Gesamtbastelanleitung für die Pyramide.



DAMASU-Holzkunst, Manufaktur und Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.damasu.de


Allgemeine Hinweise

Pyramidenunterbau



Sie können ihn als einfachen Unterbau oder als Unterbau mit Adventskalender erhalten.Der Pyramidenunterbau ist ein zusätzlicher Bausatz für die 6- und 7-stöckige Pyramide.

Allgemeine Bemerkungen

Der Pyramidenunterbau besteht aus einem oberen und einem unteren Rahmen, verschiedenen Seiten und Rückwänden, den Ecksäulen und den Kalendertüren. In dieser Reihenfolge wird der Unterbau auch zusammengesetzt. In der Mitte bietet der Unterbau genügend Platz um auch noch einen Elektromotor (nicht im Lieferumfang) unterzubringen. Es gibt zwei unterschiedliche Ausführungen des Pyramidenunterbaus: mit oder ohne die Adventskalendertüren.

Oberer Rahmen

Der obere Rahmen wird aus zwei Schichten 3 mm Sperrholz angefertigt. Insgesamt sind 8 Teile zusammenzuleimen. Eine Schicht besteht aus vier Eckteilen und die zweite Schicht besteht aus vier Seitenteilen.
Alle Teile sind mit 3 mm Bohrungen versehen. Diese dienen Ihnen als Montagehilfe.




Legen Sie alle Teile probeweise zusammen und vergewissern Sie sich, dass Sie am richtigen Ort liegen. Die Nuten für die Kalendertüren sind unterschiedlich (auf je 2 Seiten sind 7 Türen oder 5 Türen) und müssen zueinander passen. Nutzen Sie die eingravierten Buchstaben (gleiche Buchstaben stehen sich gegenüber) als Orientierungshilfe.




Fangen Sie damit an, dass Sie jeweils ein Eckteil mit einem Seitenteil verbinden. Dazu leimen Sie die Hälfte eines Eckteiles ein und legen die Hälfte eines Seitenteils darüber. Verbinden Sie beide Teile mit den 6 mitgelieferten Schrauben und ziehen Sie diese fest. Lassen Sie alles trocknen und lösen Sie dann die Schraubverbindungen wieder.


Diesen Vorgang wiederholen Sie für alle vier Ecken.




Dann verbinden Sie jeweils zwei der vorgefertigten Teile in der gleichen Art miteinander. Zum Schluss verbinden Sie die beiden entstandenen Hälften miteinander.




Warum empfehle ich Ihnen diese Art des Zusammenbaus? Wenn Sie alle Teile der Reihe nach zu einem Ring zusammenfügen, summieren sich die Toleranzen der Verleimungen. Das kann dazu führen, dass bei der letzten Leimstelle eine Lücke oder eine Überlappung der letzten Teile entsteht. Wenn Sie nun mit Kraft den Ring schließen, dann wird er die entstehende Spannung durch ein Verziehen des gesamten Rahmens quittieren. Durch die empfohlene Art des Zusammenbaus werden diese Toleranzen vermittelt und der Rahmen verzieht sich nicht.


Achten Sie beim Leimen darauf, dass keine Löcher und Nuten mit Leim verunreinigt werden.

Unterer Rahmen

Der untere Rahmen wird aus drei Schichten 3 mm Sperrholz angefertigt. Insgesamt sind 12 Teile zusammenzuleimen.
Der Rahmen wird genau so wie der obere Rahmen zusammengesetzt. Fangen Sie mit zwei Schichten an und leimen Sie zum Schluss die dritte Schicht darüber.



Rück- und Seitenwände

Jetzt werden die Rück- und Seitenwände in den unteren Rahmen eingeleimt. Die Seitenwände sind durchnummeriert und werden mit der breiten Seite nach unten aufgesetzt. Befinden sich alle Rück- und Seitenwände auf dem unteren Rahmen, dann werden diese an den oberen Kanten mit Leim versehen und der obere Rahmen aufgesetzt. Die Zapfen der Rück- und Seitenwände müssen nun in den oberen Rahmen eingesetzt werden. Fangen Sie an einer Ecke an und gehen Sie dann den gesamten Rahmen herum, bis alle Zapfen in ihren Nuten sitzen. Beschweren Sie den oberen Rahmen, während der Leim trocknet. Alle Teile müssen bündig mit den beiden Rahmen verbunden sein.







Ecksäulen

Zum Schluss werden nun noch die 5 Eckteile pro Ecke eingeleimt. Die Eckteile sind oben und unten verzapft und passen genau in die dafür vorgesehenen Nuten der beiden Rahmen. Mit diesen Teilen werden die beiden Rahmen endgültig zusammengehalten.
Der normale Pyramiden-Unterbau ist nun fertig. Für die Bastelfreunde, die sich für den Adventskalender entschieden haben, geht nun der Bastelspaß erst richtig los.

Kalendertüren

24 Türen und 24 Rahmen sind zu bauen und in den Pyramiden-Unterbau einzusetzen.Jede Tür und jeder Rahmen besteht aus drei übereinander zu leimenden Platten.


Sie sollten damit anfangen, alle Teile auszulösen und sortiert auf Ihrem Arbeitsplatz abzulegen. Die Teile sind auf den Trägerplatten sortiert und beschriftet angeordnet. Die Türen haben unterschiedliche Größen und es gibt rechts und links angeschlagene Türen.




Die drei Teile einer Tür werden nach innen zu kleiner. Dem entsprechend wird der Innenrand der Rahmen nach innen größer.

Beginnen Sie mit den Scharnieren

Probieren Sie bitte, ob die Scharniere in den Aussparungen der Rahmen sich leicht bewegen lassen. Das Sperrholz kann in der Stärke tolerieren. Gehen die Scharniere zu schwer, dann schleifen Sie die Scharnierteile etwas dünner.





Türplatten zusammenleimen

Ein Türblatt besteht aus der Rahmenplatte, der Zierplatte und der Rückplatte. Die drei Platten sind unterschiedlich groß. Sie werden so zusammengesetzt, dass sie an der Unterkante bündig sind und mittig sitzen.
Zuerst werden bei allen Türplatten die unteren Kanten mit Sandpapier verschliffen. Die beiden Holzstege, mit der das Teil in der Trägerplatte befestigt war, könnten später stören.






Danach wird die Rahmenplatte auf die Zierplatte geleimt. Geben Sie dazu mit dem Pinsel kleine Leimtupfer auf den Außenrahmen der Zierplatte. Die Aussparungen für die Scharniere und das Loch für den Griff dürfen dabei nicht mit Leim verschmutzt werden. Setzen Sie die Zierplatte hinter die Rahmenplatte und stellen Sie die beiden Teile senkrecht auf ihre Arbeitsfläche. Richten Sie die beiden Teile aus und drücken Sie diese fest zusammen. Das Zierteil muss mittig hinter dem Rahmen sein und unten sind beide Teile bündig.
In der gleichen Art und Weise leimen Sie die Rückplatte dahinter. Geben Sie den Leim wieder auf das Zierteil und achten Sie darauf, dass das Scharnier und die Griffaussparungen keinen Leim abbekommen.


Pressen Sie die fertige Tür zusammen und entfernen Sie alle überschüssigen Leimreste.
Die Doppeltüren werden in der gleichen Art und Weise gefertigt. Nach dem Trocknen werden dann die beiden Türhälften einfach auseinandergebrochen und die Bruchstellen mit Sandpapier verputzt.



Fertigstellen des Türblattes

Nach dem Trocknen verschleifen Sie die Innenkanten mit Sandpapier. Dabei ist wichtig, dass die scharfen Kanten des Holzes etwas abgerundet werden. So können sie sich nicht im Türrahmen verkanten. (Siehe Zeichnung)




Jetzt werden mit etwas Leim die beiden Scharniere eingesetzt. Diese gehen nicht ganz hinein. Zwischen Scharnierring und Tür bleibt ein Abstand von etwa 0,5 mm. Setzen Sie zur Kontrolle eine Scharniernadel in die Scharnierringe, damit diese in einer Flucht stehen. Entfernen Sie auch hier überflüssige Leimreste.
Nun noch mit etwas Leim die Griff-Kugel einsetzen.
Zuletzt wachsen Sie mit weißem Kerzenwachs die Außenkante der Tür und die Scharniere ein. Das Wachs bewirkt zum einen, dass die Holzscharniere geschmiert werden und zum anderen wirkt er als Trennmittel, falls doch mal etwas Leim auf bewegliche Teile kommt.




Das Türblatt ist fertig.

Der Türrahmen

Lösen Sie wieder alle Teile aus und legen Sie diese sortiert auf ihrem Arbeitsplatz ab.
Zur Montage eines Türrahmens benötigen Sie die abgebildeten Einzelteile.


Der Türrahmen besteht ebenfalls aus drei Platten. Diese sind sowohl an den Außenseiten als auch in der Türöffnung unterschiedlich groß. Damit Sie die Teile trotzdem exakt verleimen können, finden Sie auf den Sockelplatten eine entsprechende Lehre. Diese hat an den Ecken vier kleine Löcher, in die Sie vier Scharniernadeln stecken können. Darauf schieben Sie das Teil „C“. Geben Sie einige Leimtupfen auf die Platte „C“ und schieben Sie die Platte „B“ darüber. Drücken Sie die Platte fest an. Beim Leimauftrag achten Sie wieder auf die Scharnieraussparungen. Sie dürfen nicht mit Leim verunreinigt werden.








Nun legen Sie die Tür mit der Scharniernadel in die Türöffnung der Platten „B“ und „C“. Die Nadel muss bündig in der Nut der Platte „B“ liegen.
Versehen Sie die Platte „B“ wieder mit Leimtupfen und drücken sie die Platte „A“ darauf. Alles fest zusammendrücken.








Zur Kontrolle, ob die Tür leicht zu öffnen geht, können Sie den Rahmen mit der Lehre anheben und die Tür von unten aufdrücken. Halten Sie dabei Türrahmen und Lehre fest zusammen. Die Türen müssen sich leicht öffnen lassen.

Einsetzen der Türrahmen in den Pyramidenunterbau

Die Rahmen werden ohne Leim in den Pyramidenunterbau eingesetzt. Sollte an den Türen mal etwas zu reparieren sein, können Sie die Rahmen ohne Probleme wieder herausnehmen.


Zur Befestigung verwenden Sie je zwei der kleinen Keile, die Sie auf der Trägerplatte neben den Scharnieren finden.








Zunächst setzen Sie den Türrahmen in die untere Nut des Pyramidenunterbaus ein. Dann setzen Sie einen Keil von oben in den Pyramidenunterbau ein und befestigen damit den Türrahmen oben. Zuletzt verkeilen Sie den Türrahmen unten mit dem zweiten Keil. Dieser wird von hinten mit in die untere Nut gesteckt. Es geht leichter, wenn Sie den Keil vorher etwas anschleifen.
Der Türrahmen sollte nun fest und exakt im Pyramidenunterbau eingefügt sein.
Zur Demontage eines Türrahmens müssen Sie nur den oberen Keil mit einer kleinen Zange entfernen und dann mit leichten Bewegungen den Türrahmen und den unteren Keil gemeinsam aus der unteren Nut ziehen.

Anbringen der Kalenderzahlen

Leimen Sie die mitgelieferten Kalenderzahlen an die Türen. Sie können sie an die Türen, den Rahmen oder auf den Boden vor den Türen kleben. Die beiden Doppeltüren sollten Sie für den 6. und 24. Dezember nutzen.


Als letzten Arbeitsschritt bleibt Ihnen jetzt nur noch das Füllen Ihres neuen Adventskalenders mit allerlei süßen Sachen zu tun.


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