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Dienstag, 8. Dezember 2015

EIn bisschen Herausforderung muß sein

Hallo Familie Suchfort,

es ist geschafft. Pünktlich zum Nikolaus dreht sich auch die Pyramide. Der Bau des Schwibbogens war an sich kein Problem. Richtig interessant war der Bau der Schrägachsenpyramide. Die beiden Gitterträger und die filigrane Pyramidenachse gingen auch noch flott von der Hand. Erste Herausforderung war die Flügelradnabe. Die 8 Seitenteile fast gleichzeitig in die 3 Führungsringe einzuleimen war wegen der kurzen Abstände eine wunderbare Fummelei. Aber nach mehreren Versuchen und bevor der Leim fest war, war alles in der Spur.

Zum Rundlauf des Flügelrades:
Die " Auswuchtmaschine für Flügelräder" war grade nicht verfügbar. Aber eine digitale Briefwaage. Da waren die Unterschiede der einzelnen Flügel gar nicht so groß. Das Gewicht lag zwischen 3,9 g und 4,2 g pro Flügel. Aber ich habe gemerkt das beim Aufstecken der Flügel auf die Nabe unterschiedlich viel Spiel war. Die Flügel hingen unterschiedlich weit durch und das hat den Rundlauf beeinflusst. Ich habe das versucht mit kleinen Gewichten, bzw. mit den übrig gebliebenen Flügeleisen auszugleichen. War aber nicht so toll. Ich habe mir dann die Teilung des Flügelrades auf ein Blatt Papier gezeichnet und die Flügel genau im Winkel und Plan zur Flügelradnabe verleimt. Damit hatte ich dann einen wunderbaren Rundlauf des Flügelrades erreicht. Eine kleine Pyramidenkerze reicht völlig aus um das Rad zum Drehen zu bringen. Aber eine Stumpen- Kerze sieht natürlich schöner aus. Um den Schwibbogen an verschiedenen Standorten aufzubauen, habe ich mir die Option ohne Pyramide erhalten. Dazu habe ich das Wappenschild mit 2Haken und das H- Zierteil mit einen kleinen Stift versehen und kann es statt Pyramide an der Mittelsäule einhängen und auch wieder abnehmen. Ebenfalls den Platzverhältnissen ist das schmale Grundbrett geschuldet. Deshalb werde ich mir eine Straßenszene auf einem Brett separat aufbauen, allerdings erst im nächsten Jahr. Jetzt geht es noch darum, dem Schwibbogen mit ein paar Figuren etwas Leben einzuhauchen, das schaffe ich vielleicht noch bis Weihnachten.

Fazit: Ein toller Bausatz, ein schöner Schwibbogen. Hat richtig Spaß gemacht.

Ein frohes Weihnachtsfest wünscht Danilo Herwig

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Eine kleine Herausforderung muß das Basteln schon sein. Am Ende zählt doch nur der Erfolg und der Spaß an der Arbeit. Nun bleibt uns nur noch Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen mit Ihrem neuen Gründerzeit-Schwibbogen.

Viele Grüße aus dem immer noch nicht verschneiten Erzgebirge
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst
 
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Donnerstag, 5. Februar 2015

Schaustück - Die erste Technik wird eingebaut

Lichteinbau und Verdrahten des Unterbaus

Aufbau des großen Gründerzeit-Schwibbogens, Teil 4

Schon wieder Fleißarbeit!

Einen ganzen langen Abend Strippen gezogen. Aber wenn man sich das einmal so eingebildet hat, dann muss das so sein.

Die Lichttechnik im Unterbau ist aber nun fertig. Zwei Dinge sind geschehen: 1. jedes Adventskalenderfach hat eine LED bekommen und 2. Der Bierkeller ist "notdürftig" erhellt. Die dritte Beleuchtung, die unter der Grundplatte hervorstrahlen sollte, ist vom Tisch. Durch den Adventskalender musste ich die Bohrungen dafür sehr weit hinten anordnen, was nun nach einem Test zu weit hinten war. Nicht so schlimm, dann bezeichnen wir die Bohrungen von nun ab als "gewollte Lüftungsöffnungen".

24 Leuchtdioden, für jeden Tag im Advent eine. Ein ganz schöner Aufwand, aber ich denke er lohnt sich. Mit 24 einzelnen Dioden kann man natürlich mehr Effekte erzeugen als mit einer großen Beleuchtung. Ich habe mir dazu über die Weihnachtsfeiertage eine kleine Schaltung entworfen, mit der ich die LEDs ganz einfach in Helligkeit und Schaltzeiten einstellen kann. Die Schaltung beschreibe ich im nächsten Artikel noch ausführlich, hier soll es erst mal um die Beleuchtung und die Verdrahtung gehen. Das Bild unten deutet aber schon einmal diesen Effekt der unterschiedlichen Helligkeiten an.


Ich habe die LEDs so angeordnet, dass sie von außen nicht zu sehen sind und das Fach mit Inhalt von vorn angestrahlt wird.


Dazu habe ich alle 24 LEDs vorbereitet. Die LED selber ist eine lichtstarke, glasklare, rote Standard-LED. Die genaue Bezeichnung und wo man sie herbekommt, schreibe ich im nächsten Artikel mit auf.


Zum Einbau der LED habe ich mir ein zusätzliches Holzstück angefertigt und oben unter die Deckplatte geleimt.



Dann ging es an die Verdrahtung. Ich löte alle Verbindungen. Das ist solide und haltbar, und da die Leuchtdioden eigentlich eine unbegrenzte Lebensdauer haben, ist das von daher auch kein Problem. Da der Schwibbogen jederzeit auch später zu öffnen geht, ist auch eine defekte LED nicht der Weltuntergang. Ich schalte beim Adventskalender immer 4 LEDs in Reihe. Damit komme ich bei 24 LEDs auf 6 einzelne schaltbare Stränge. Dabei werden auf der rechten und linken Seite die jeweils äußersten Fächer zusammengeschalten, dann die jeweils zweiten Fächer von außen usw. Warum ich das so tue, werden Sie im nächsten Artikel sehen.

Für das Verdrahten bedeutet das, ich ziehe 6 große Schleifen, beginnend von der Elektronik die Sie auf dem unteren Bild sehen zu der ersten LED ganz rechts auf der rechten Seite, dann zur LED links auf der rechten Seiten, dann um den Weinkeller hinten herum, zu den beiden LEDs der linken Seite und wieder um den Weinkeller herum zurück zur Elektronik. Das sind pro Schleife knappe 3m Draht.


Damit die Verdrahtung nicht ganz so wild wird, habe ich mir noch eine paar Kabelführungen hergestellt.






Der Weinkeller wird mit insgesamt 6 LEDs beleuchtet. Allerdings nicht so strahlend hell wie der Adventskalender. Nur die Skatgruppe im Vordergrund hat einen hellen roten Spot bekommen. Weiter hinten wird es schummriger. Ich habe dazu alte DDR-Dioden mit einem Bruchteil der Helligkeit der neuen LEDs verwendet und 3 Flacker-Dioden in Gelb. Damit entsteht der Effekt von Kerzenbeleuchtung. Als Krönung steht auf dem Tisch ganz hinten nun auch noch ein dreiarmiger Kerzenleuchter. Die Flackerdiode dafür ist unter dem Tisch versteckt und das Licht habe ich mit drei Stücken Lichtleiter nach oben gebracht.

Ein Hingucker! Allerdings schwer zu fotografieren. Eine große Tiefe bei wenig Licht ist nur schwer in einem Zuge scharf auf ein Bild zu bannen. Deshalb kommen nun einige Bilder mit unterschiedlichen Einstellungen.

video








   
Im nächsten Artikel werde ich mich ausführlich mit der Elektronik beschäftigen. Dazu wird es auch ein paar kleine Videos geben, die die Effekte mal zeigen.

zu Teil 5, ein wenig Schaltungstechnik

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Sonntag, 25. Januar 2015

Live dabei sein, wenn ein Schaustück entsteht!

Es geht wieder los...
 


    ... ein großer Gründerzeit-Schwibbogen entsteht!
 
Der Schwibbogen auf dem Bild ist 2014 entstanden und er hat ein schönes Zuhause gefunden. 
In diesem Jahr soll nun wieder ein großer Gründerzeit-Schwibbogen entstehen und Sie dürfen live dabei sein. Welche Geschichte der neue Bogen erzählen wird, steht noch nicht fest. Motiv und Geschichte entstehen erst bei der Arbeit. Fest steht jedoch, dass der Schwibbogen ein Ausstellungsstück werden soll. Um diese Aufgabe zu erfüllen, wird der Bogen mit viel Lichttechnik und mit Ton ausgestattet werden.
 
Vieles an den großen Bögen ist genauso aufgebaut wie bei unseren Holzbausätzen, manches aber auch anders. Wenn Sie wissen möchten, was alles in solch einem Schaustück steckt und wenn Sie sich auch so manchen Tipp und Trick abschauen möchten, dann folgen Sie uns in den nächsten Wochen und erleben Sie, wie der große Gründerzeit-Schwibbogen von 2015 in der Holzkunstmanufaktur DAMASU entsteht.
 
Wir werden alle Bauabschnitte hier im Blog veröffentlichen und zusätzlich auf unserer Facebook-Firmenseite (https://www.facebook.com/DAMASUholzkunst) auf den jeweiligen Blogartikel hinweisen. Am Ende des Blog-Artikels werden Sie immer einen Link finden auf den folgenden Artikel. Natürlich erst dann, wenn der Folgeartikel geschrieben wurde. 
Wir würden uns sehr über Ihre Mitarbeit freuen. Hinweise und Ideen sind ausdrücklich erwünscht!

Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst.

Teil 1 der Arbeiten






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