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Donnerstag, 1. Juni 2017

Und nocheinmal wird es technisch

Die Wandpyramiden im Shop

Werdegang der Wandpyramide


 mit elektrischem Antrieb und vollelektrischer Beleuchtung


Die Grundplatte der Pyramide wird wie in der Beschreibung angefertigt. Zusätzlich werden an den beiden Bereichen, wo die Halbtürme angebaut werden, Bohrungen gesetzt, um die Beleuchtung der Teelichter nach hinten zu verlegen. Im mittleren Bereich wird noch eine Bohrung angebracht, in die nachher die Achse des Antriebsmotors durchgeführt wird.



Auf der Rückseite müssen die oberen Bereiche mit 1,5mm Holz verstärkt werden. Im unteren Bereich, wo auch von vorne die Halbtürme angebaut werden, müssen die Bereiche mit 3mm Holz verstärkt werden. Achtung auf die Bohrungen, die bitte mit durchbohren! Und auch für die Arretierung der Türme bitte mit freischneiden, sonst gibt es Schwierigkeiten bei der Montage.



Jetzt können auch die Verzierungen oben und unten angebracht werden. Den Montagerahmen habe ich nur wegen der Verzierung unten mit eingebaut. Normalerweise wenn man eine andere Möglichkeit für die untere Verzierung hat, dann kann man den Montagerahmen auch weglassen.



Jetzt kann hinter den oberen Verzierungen eine Sichtplatte von 1,5mm angebracht werden. Durch sie wird der Bereich, wo ich vorher nur 1,5mm Holz angebracht hatte, aufgefüllt und ebenso dick wie der untere Bereich mit 3mm. Links und rechts neben den Verzierungen habe ich Bohrungen gesetzt, an diesen Stellen werden nachher die Laternen angebracht.



So nun kommt die Hauptaufgabe für die Bastler. Es muss der hintere Bereich mit einer Holzkonstruktion versehen werden, wo die Motorplatte geführt wird (dunkelblau). Der Aufhänger für die Pyramide kommt in den oberen Querriegel (grün). Und es darf nicht vergessen werden: in diese Konstruktion muss auch die Kabelführung für die Beleuchtung und für die beiden Zusatzlaternen mit eingebaut werden. Die Höhe der dunkelblauen Leisten habe ich 8mm gewählt ebenso die Motorplatte, nur diese habe ich hinterher etwas beschliffen und mit Kerzenwachs gängig gemacht.



 Die Motorplatte kann nicht festverschraubt werden, sondern sie sollte beweglich sein, damit die Antriebsschnur durch das Gewicht des Motors und der Platte immer stramm gehalten wird. Ich hatte zuerst eine andere Konstruktion vorgesehen und zwar mit Druckfedern in den Umlenkrädern. Aber Herr Suchfort meinte, das wäre zu kompliziert und deshalb habe ich mir diesen Weg einfallen lassen. Auch sieht man auf diesem Bild bereits die Verkleidung der Holzkonstruktion. Im oberen Bereich habe ich den 12V Trafo untergebracht, da der Motor mit 230V läuft.



Auf der Vorderseite sieht man bereits die beiden Laternen, die Umlenkräder mit den Aufnahmen und das Antriebsrad. Da die Umlenkräder sich gegenläufig drehen, habe ich die Achse aus Stahl gefertigt und in den Aufnahmen festgelegt. Die Räder mit je einer Messingbuchse drehen sich leicht auf der Achse.



Hier sind die Mittelachse und das Flügelrad bereits montiert. Die Kontur der Flügel habe ich im CAD gezeichnet und Herr Suchfort hat mir die Teile auf seinen Maschinen ausgeschnitten. Auch die Folie habe ich im CAD gezeichnet und auf Folie ausgedruckt.



Zusätzlich habe ich zu den Bohrungen in den Halbtürmen eine zweite Bohrung eingebracht, da sehr viele Kabel erwartet werden.



 Zwischen den Halbtürmen und dem ersten Vollturm habe ich einen Strahler eingebaut, der die Flügel anstrahlt und an die Decke projiziert. Die Fenster der Türme wurden silbern angestrichen, was ein Verzinken darstellen soll. Und auch bei den Verbindungen von den großen Türmen zu den mittleren wurden noch zusätzliche Bohrungen gesetzt.



 Als LEDs für die Teelichter habe ich gelbe Flackerleds verwendet. Damit nicht alle Kabel bis zum Trafo durchgezogen werden müssen, habe ich die Verbindung von einem LED zum nächsten LED gezogen. Einmal links, bzw. rechts herum. In den Türmen habe ich zusätzlich noch Farbwechsel-LED eingebaut. Ich hoffe, es wurde in der Beschreibung nichts wesentliches vergessen. Es hat mir wieder sehr viel Spass gemacht die Wandpyramide erst im 3D für mich zu konstruieren um zu verstehen wie Herr Suchfort die einzelnen Teile zusammenbaut. Die Pyramide habe ich im Korridor aufgehangen und jedesmal wenn ich vom Wohnzimmer in den Korridor trete, schaltet ein Bewegungsmelder für ca. 5Min. die Pyramide an.






Viele Grüße aus Berlin Gerhard Deeg

Die Wandpyramiden im Shop 

Donnerstag, 25. Mai 2017

Bastelanleitung Benz-Motorwagen

allgemeine Hinweise zu unseren Holzbausätzen


Holzbausatz Benz-Motorwagen im Shop

Gründerzeit-Schwibbogen und weitere Figuren im Shop


Bastelanleitung Benz-Motorwagen

 1. alle Teile vorsichtig auslösen



2. das Fahrzeuggestell vorbereiten





3. den Motor aufbauen
    - Pleulstange mit Zylinderkopf verleimen
    - T-Stück in Querträger leimen
    - alle weiteren Teile übereinander auf das T-Stück leimen
    - die Pleulstange ist im rechten Winkel zum Querträger

















4. Fahrgestell vervollständigen
    - Motor, Behälterquerträger und Hinterachse werden gleichzeitig in das vorbereitete Fahrgestell    eingeleimt
    - Lenkstange an die Bodenplatte leimen
    - Öl- und Benzinbehälter auf den Behälterquerträger leimen







5. Fahrersitz vervollständigen
  - fünf einzelne Holzstreifen im  Bogen hinter die Bodenplatte leimen
  - Sitzfläche und Rückenlehne anleimen





6. Räder anleimen
  - auf den linken Achszapfen wird der Kettenantrieb geleimt, auf die rechte Seite eine kleine Scheibe
  - darauf werden die großen Räder geleimt und mit den kleinen Scheiben verschlossen
  - das Vorderrad wird in die Gabel und das Ganze an den Zapfen der Lenkstange geleimt
  - leimen Sie nun noch die Trittbretter an



7. Wenn Sie den Bastelsatz mit Figuren erworben haben, dann müssen Sie nun noch die Figuren zusammenleimen.
   
    Orientieren Sie sich an den Abbildungen auf dieser Seite.














allgemeine Hinweise zu unseren Holzbausätzen

Holzbausatz Benz-Motorwagen im Shop

Gründerzeit-Schwibbogen und weitere Figuren im Shop

Dienstag, 9. Mai 2017

Eine dunkelbraune Kapelle mit allem drum und dran

Hallo Frau und Herr Suchfort,

bevor bei uns die „Freiluft-Saison“ mit all ihren Licht- und Schattenseiten so richtig losgeht, konnte ich die Pyramiden-Kapelle samt Unterbau und Elektrik noch fertig bauen und mitten im Mai für ein wenig Weihnachtsstimmung sorgen.
Die Montage verlief dank Ihrer Anleitung und Website und v.a. der gewohnten Passgenauigkeit reibungslos.
Was ich jedem zukünftigen Kapellen-Erbauer besonders ans Herz legen möchte – so wie Sie es auch in Ihrer Anleitung beschreiben - ist das großzügige Anschleifen der oberen Zapfen der Zwischenwände beim Unterbau! Dadurch „flutscht“ die Deckplatte fast wie von selbst
in Ihre Position.
Auch die Elektrik funktioniert nach anfänglichen Schwierigkeiten und dem anstandslosen Umtausch durch die Fa. neuhatronic nun ohne Probleme. Überrascht war ich von der Laufruhe des Motors, er ist auch im montierten Zustand so gut wie gar nicht zu hören.
Wie Sie auf den Bildern erkennen können, habe ich an meiner Kapelle und dem Unterbau ein paar goldige „Verfeinerungen“ vorgenommen. Vor allem der Unterbau in seiner dunkelbraunen Farbe erschien mir sonst zu düster. Die sichtbaren Montagebohrungen auf der Deckplatte habe ich mit Stücken aus eingefärbten handelsüblichen Schaschlyk-Spießen zugedübelt und so fast unsichtbar gemacht.
Für die Elektrik habe ich vor der Montage der Deckplatte zwei flache Nuten auf der Rückseite eingesägt, die dann die Leitungen für die beiden Außen-Laternen aufnehmen sollen und nach dem Einbau wieder mit schmalen Abfallstreifen verschlossen. So können die Schubfächer ungehindert ein- und herausgeschoben werden ohne die Leitungen zu beschädigen. Die Steuerplatine wurde an zwei vorher eingeleimte Klötzchen geschraubt und ist so auch ausreichend gesichert.

Nach einem kurzen Foto-Shooting wartet das schöne Teil nun gut verpackt auf seinen ersten Einsatz zur Advents-Zeit.

Ich möchte mich nochmals recht herzlich bei Ihnen bedanken für diesen wundervollen Bausatz,
Ihre Hilfe bei den anfänglichen Elektrik-Problemen und der schnellen Lieferung der gewünschten Zusatz-Bauteile !!


Viele Grüße aus Thüringen ins Erzgebirge

Matthias Ross !









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Hallo Fam. Ross,

vielen Dank für die vielen Bilder, die netten Zeilen und die darin enthaltenen wertvollen Hinweise. Wie gewohnt habe ich alles gleich wieder hier im Blog für jeden zur Verfügung gestellt. 

Ihre Weihnachtspyramide Kapelle finde ich sehr gelungen. Das Sie (und andere) immer noch etwas mehr machen ist genau der richtige Weg. Sonst könnte man ja gleich von der Stange kaufen. Mich juckt es auch oft genug in den Finger, meine Muster mit ein wenig Farbe oder kleinen Accessoires noch interessanter zu gestalten, aber ich als Hersteller muß da vorsichtig sein. Was ich zeige muß ich dann auch liefern können und das geht nicht immer. 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer ganzen Familie viel Freude mit Ihrer neuen Pyramide in der Weihnachtszeit. Nun aber freuen wir uns erstmal alle auf einen schönen Sommer mit 30° und mehr, damit man sich in seiner kühlen Werkstatt so richtig wohl fühlt!

Viele Grüße aus dem Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Dienstag, 11. April 2017

Test gelungen - der Kapellen-Unterbau steht


Nun zu meinen Baubericht. Ich habe Sonntag noch angefangen.
Eigentlich kann ich lobend sagen es hat gut funktioniert und war wie immer sehr passgenau. Orientiert habe ich mich an der Bauanleitung auf Ihrer Webseite. Bei dem Zusammenbau habe ich erst mal die Platten A und B verschraubt und dann die C darauf. Das geht leichter und ist nicht so eine Fummelei . Sehr hilfreich ist ein Steckschlüssel da die Holzschlüssel zwar nicht schlecht sind aber richtiges Werkzeug nicht ersetzen. Bei der Deckplatte schauen ob alle Reste der Zaunlöcher ausgebrochen sind, diese übersieht man schnell mal . 
Noch ein paar Tipps für junge Bastler: Bei dem Verleimen von Ebenen A bis C und a bis c, Kleber immer auf die Ebene die nicht vorsteht geben sonst passiert es schnell das der Leim auf den sichtbaren Flächen ist. Bei der schwarzen Ausführung glänzt er nach dem Trocknen. Dort hilft ein preiswerter Pinsel. Da kann man wenn es nicht zu viel ist paar mal drüber pinseln da ist der überschüssige Kleber weg. Zum Kleben nehme ich übrigens einen kleinen flachen Schraubendreher (2,5x75 ). Mit diesen lässt sich der Kleber sehr gut dosieren ( Punkt oder Flächig, je nachdem wie man ihn hält ) und auch gut führen ( durch den Griff rutscht er nicht weg ). Klebstoffreste lassen sich auch wunderbar entfernen.
Bei den Wänden bin ich verfahren wie in der Anleitung beschrieben; oben ( die kürzere Seite ) anfassen und mit etwas rechtwinkligen Ausrichten. Je genauer desto besser geht es mit dem Aufsetzen der Oberplatte. Zum Aufsetzen der Oberplatte frischen Leim benutzen da er sonst schon schnell anfängt abzubinden.Vorher mal auflegen ( nicht fest drücken ) und schauen ob von den Wänden alle Schlitze exakt getroffen werden. Die Schieberchen und die Zäune gingen auch wunderbar und problemlos zu bauen.
Bei den Beleuchtungseinsätzen hat mir ein 5er Bohrer geholfen . Da sitzen die Blenden dann auch exakt mittig. Die Bauzeit betrug bei mir ca. 10 Stunden. Ich war ausgeruht und konzentriert. Das ist das Wichtigste beim Bauen und spart viel Zeit und Ärger. Geklebt habe ich mit Ponal classic. Anbei sind noch einige Impressionen von den Bauphasen und das Ergebnis mit Pyramide . So nun steht dem weiteren Ausbau nichts mehr im Wege. 
Ich danke Familie Suchfort für den schönen Bausatz und immer gute Ideen.

Schöne Grüß Karsten Michel























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Vielen Dank, Herr Michel, für die vielen Fotos und den ausführlichen Baubericht. In Ihren Zeilen sind wieder viele wertvolle Tipps enthalten, die bestimmt so manchem Bastler weiterhelfen werden. Ihre Bemerkung mit dem Steckschlüssel kann ich nur unterstützen. Richtiges Werkzeug ist richtiges Werkzeug und wer das passende Werkzeug hat, der benutzt es natürlich auch. Für alle Anderen gibt es die Alternative mit dem ausgelaserten Schraubenschlüssel zum einmaligen Gebrauch. Es wäre doch schade, wenn an solchen Kleinigkeiten der Aufbau scheitern würde.
So, nun bleibt mir nur noch Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an Ihrer neuen Pyramide zu wünschen.

Viele Grüße aus dem Erzgebirge
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Die gotische Kapelle im Shop.

PS.: Nicht vergessen den Weihnachtskalender zum nächsten Fest Ihrer Frau zu füllen!