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Freitag, 30. März 2018

Eine Pyramide für den Sommer

Sehr geehrte Fam. Suchfort,

rechtzeitig zu Ostern ist der Taubenschlag fertig geworden. Wie immer ging die Arbeit leicht von der Hand. Am längsten dauert eigentlich die Bemalung. Doch passend zum Frühling sollte die auch Freude ausstrahlen. Und weil sich diese Pyramide mit der SOS-Taube und dem Geier sowieso nicht so bierernst nimmt, darf sie sich auch links herum drehen - wie ein beschwingter Wiener Walzer. Wer möchte da nicht gleich passend im Takt die lebensbejahende Melodie von Georg Kreislers Taubenlied anstimmen?
"Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,
Gehn wir Tauben ... im Park!"

Ein Frohes Osterfest









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Hallo Herr Lützelberger,

die Bemalung setzt wirklich neue Standards. Vor allem die Verläufe an den Flügeln sehen aus wie echte Wolken. Die Ähnlichkeit ist am Hintergrund deutlich zu erkennen. Wo haben Sie das schöne Wetter und das viele grün jetzt schon her????
Wie dem auch sei, ich gönne es Ihnen und wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Freude an Ihrer neuen Sommerpyramide.

Viele Grüße aus dem noch grauen Erzgebirge,
Matthias Suchfort, DAMASU-Holzkunst

Dienstag, 1. September 2015

Bastelanleitung Pyramide "Taubenschlag"

Bastelanleitung 

Pyramide Taubenschlag

Eine lustige Pyramide für das ganze Jahr


Zum Shop oder gleich zum Pyramiden-Konfigurator.


DAMASU-Holzkunst. Manufaktur mit Werksverkauf. 09544 Neuhausen/Erzgebirge, Olbernhauer Str. 31, 0173 3666 223, www.damasu.de


Allgemeine Hinweise

Der Taubenschlag

Die ersten Arbeitsschritte zur Montage des Taubenschlages werden ohne Leim ausgeführt. Sie benötigen dazu die sechs Ebenenplatten und zwei mal vier durchbrochene Seitenteile. In jede der drei Ebenen werden immer zwei Ebenenplatten eingebaut. Die oberste Ebene hat dabei keine Sitzstangen. Legen Sie immer zwei Ebenenplatten so übereinander, das die Holzmaserung im 90° Winkel zueinander liegen. Bei den unteren beiden Ebenen müssen die viereckigen Aussparungen deckungsgleich sein.


Setzen Sie nun die drei Ebenen an eines der Wandteile mit den Toröffnungen. Die je zwei zusammengelegten Ebenenplatten werden dabei gemeinsam eingesetzt. Das Wandteil rastet an den Ebenenplatten leicht ein. Wiederholen Sie den Vorgang bei allen vier Wandplatten. Danach werden in der gleichen Art und Weise auch die vier Wandplatten, die aussehen wie ein Fachwerk, auf die schon angesetzten vier durchbrochenen Wandplatten geschoben.




Achtung! Durch die viereckigen Aussparungen der unteren beiden Ebenen wird später der Fußbalken gesteckt. Die Aussparungen müssen deshalb in gleicher Richtung liegen.


Mit den vier restlichen, etwas größeren Wandplatten wird der Baukörper verschlossen. Geben Sie dazu etwas Leim auf die noch sichtbaren Kanten der Ebenenplatten und setzen Sie das erste Wandteil ein. Es rastet an den Ebenenplatten ein. Wiederholen Sie den Vorgang für die restlichen drei Wandplatten.


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Das Dach aufbauen

Der Baukörper des Taubenschlages bekommt ein Spitzdach. Dieses Dach besteht aus acht Dachsparren, einem Verbindungsring und acht Dachplatten. Leimen Sie die acht Dachsparren in den Verbindungsring ein und lassen Sie das Bauteil etwas trocknen.




Danach setzen Sie das Bauteil auf den Taubenschlag-Baukörper auf. Dieser hat dazu acht sternförmig angebrachte Nuten, in denen die Dachsparren mit etwas Leim eingesetzt werden.


Zum Schluss leimen Sie die Dachplatten in die Lücken der Dachsparren. Leimen Sie alle acht Platten gleichmäßig ein und schieben Sie sie nicht zu weit nach oben. Denken Sie daran, dass sich in der oberen Dachöffnung die Pyramidenachse frei drehen können muss.




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Fußbalken aufbauen

Zuerst wird der senkrechte Balken zusammengeleimt. Er besteht aus zwei T-förmigen Teilen, zwei langen Streifen, vier kurzen Streifen, zwei Endstücken und dem Glaslagerteil. Beginnen Sie damit, dass Sie die beiden langen Streifen auf eines der T-förmigen Teile leimen. Dabei wird auch das Glaslager mit eingesetzt. Verschließen Sie alles mit dem zweiten T-förmigen Teil. Zum Trocknen können Sie das Teil mit Gummiringen fixieren.








Vervollständigen Sie das erste Balkenteil mit den restlichen Teilen. Dazu wird in den unteren Querbalken rechts und links je eines der Abschlussteile eingeleimt. Dann wird der Querbalken von oben und unten mit den vier kurzen Streifen abgedeckt.




Ähnlich aufgebaut ist auch der zweite, kreuzende Querbalken. Im Gegensatz zu dem gerade gebauten Querbalken ist hier die untere Abdeckung durchgängig.






Wenn beide Balkenteile getrocknet sind, dann können Sie sie zusammenleimen.




Zum Abschluss werden auch noch die vier Stützen angefertigt und eingeleimt.



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Bodengruppe aufbauen

Der Taubenschlag steht auf zwei übereinandergeleimten Grundplatten mit vier Teelichttüllen an den Ecken.




Der Aufbau ist recht einfach. Leimen Sie zuerst die beiden Grundplatten mittig übereinander.
Die Teelichttüllen haben eine waagerechte Nut, in die je eine Ecke der Grundplatte eingeleimt wird. Die Teelichttüllen dienen später gleichzeitig als Fuß. Leimen Sie auch die vier Blecheinsätze in die Holztüllen. Zum Schluss können Sie auch noch die Griffe an die Holztüllen leimen.




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Montage des Taubenschlages

Die drei vorbereiteten Baugruppen werden nun zusammengesetzt. Zuerst wird der Balken in den Taubenschlag eingesetzt. Schleifen Sie dazu das obere Balkenende etwas an. Geben Sie nun auf dieses obere Balkenende etwas Leim und schieben Sie es von unten in den Taubenschlag. Der Balken geht durch bis zur obersten Ebene.




Leimen Sie nun den Taubenschlag mit den Balken mittig auf die Grundplatte. Lassen Sie wieder alles gut trocknen.

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Flügelradnabe

Die Flügelradnabe verbindet die acht Flügel mit der Pyramidenachse. Die Nabe besteht aus acht Seitenteilen, drei Verbindungsringen und zwei Abschlussringen.


Leimen Sie zuerst die drei Verbindungsringe in die Nuten eines Seitenteiles. Der kleinere Verbindungsring ist dabei in der Mitte. Wenn die Teile etwas angetrocknet sind, dann leimen Sie das zweite Seitenteil dem ersten gegenüber ein.




Anschließend können die restlichen sechs Seitenteile ebenso angeleimt werden. Danach leimen Sie die beiden Abschlussringe oben und unten auf die Zapfen der Seitenteile. Lassen Sie vor dem nächsten Arbeitsschritt die Nabe gut trocknen.





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Das Flügelrad

In die fertige Nabe werden nun die acht Flügel im 45° Winkel eingeleimt. Die Flügel gehören an die obere Kugel der Nabe. Die untere Kugel hat die Löcher für die Pyramidenachse. Auf zwei Flügeln sind die Vogelteile mit eingraviert. Diese beiden Flügel stehen sich gegenüber. Die Schwänze der aufgravierten Vögel zeigen dabei nach oben. Alle anderen Pyramidenflügel werden so eingeleimt, dass das Wolkenbild genauso aussieht wie bei den beiden gravierten Flügeln.


Nun müssen der Geier und die Taube auf den Flügeln vervollständigt werden.


Beginnen Sie mit dem Geier. Zuerst wird der lang gestreckte Hals an die vordere Flügelkante geleimt. Er sitzt mittig zwischen den Flügeln. Danach werden die beiden Körperhälften oben und unten auf den Pyramidenflügel geleimt. Die Geierkörperteile sind die etwas spitzer zulaufenden Rundteile. Die Spitze zeigt dabei zum Hals. Schieben Sie die Rundteile beim Anleimen bis in die Aussparungen des Halses.


Der Geier bekommt ein etwas nach oben stehenden Schwanz. Leimen Sie dazu den kleinen Keil auf das Schwanzteil und alles zusammen auf den Pyramidenflügel.


Zum Schluss leimen Sie noch die beiden Geierfüße rechts und links an den Körper und den Hals. Die Füße zeigen dabei in Angriffsposition nach vorn.


Auf den anderen Flügel kommt eine fliehende Taube. Hier beginnen Sie mit den beiden Körperhälften. Diese werden von oben und unten mittig zwischen die Flügel der Taube geleimt.


Der Kopf der Taube besteht aus drei Sperrholzschichten. Beim Kopf der fliehenden Taube stehen sich Hals und Schnabel gegenüber. Leimen Sie die drei Kopfplatten so übereinander, dass am Hals eine schöne Klebefläche für die Befestigung am Körper der Taube entsteht. Leimen Sie nun den Kopf an den Taubenkörper. An die untere Körperhälfte im hinteren Bereich leimen Sie nun noch zwei Füße an. Zum Schluss bekommt die Taube den SOS-Brief in den Schnabel.




Nun können Sie das Flügelrad montieren. Setzen Sie zuerst die beiden soeben angefertigten Flügel gegenüber in die obere Kugel der Nabe. Etwas Leim an der Verbindungsstelle fixiert die Flügel. Danach können Sie die anderen Flügel ebenso einsetzen.


Das fertige Flügelrad kann nun von oben in den Taubenschlag eingesetzt werden. Die Spitze der Nadel muss im Glaslager laufen. Ein erster Funktionstest der Pyramide ist an dieser Stelle möglich.

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Die drei Tauben

Zum Schluss müssen Sie noch die drei Tauben herstellen und anbringen. Die Tauben sind im Prinzip gleich aufgebaut. Sie müssen deshalb aber nicht gleich aussehen. Beim Anbringen der Vogelteile können Sie etwas probieren und so mit unterschiedlicher Kopf, Flügel und Schwanzhaltung jedem der drei Tauben einen anderen Ausdruck verleihen.


Zunächst werden die Köpfe und Schwänze vorbereitet. Die Köpfe bestehen wieder aus drei Platten und werden genauso hergestellt wie bei der ersten Taube. Der Schwanz bekommt ein kleines Querteil eingeleimt, dass Sie jeweils daneben auf der Trägerplatte finden. Das Querteil dient ebenfalls dazu, eine größere Leimfläche zu schaffen.


Nun können Sie die drei Tauben zusammenleimen. Die beiden Flügel kommen an die angeschliffenen Flächen der Rundkörper, der Kopf vorn und der Schwanz hinten oder umgekehrt. Wichtig ist nur, dass das kleine Loch am Rundkörper nach unten zeigt. Hier wird noch ein Fußteil eingesetzt damit die fertige Taube dann auf einer Sitzstange des Taubenschlagen befestigt werden kann.




Wenn alle drei Tauben ihr neues zu Hause bezogen haben, ist Ihre Pyramide "Taubenschlag" fertig und kann bei der nächsten Party für Stimmung sorgen.


Schön sieht unser Taubenschlag auch mit ein wenig Farbe aus. Haben Sie Mut zur Farbe?


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